Donnerstag, 29. Juli 2010

Deutschland hat auch ein Killerkommando in Afghanistan

Die Veröffentlichung der US-Militärdokumente durch Wikileaks zeigt, dass die Amerikaner Sondereinheiten wie die Taskforce 373 (TF373) einsetzen, um Jagt auf die Talibanführung zu machen. Es handelt sich dabei um Killerkommandos die mit Listen von „Feinden“ ausgesandt werden, um sie zu ermorden. Deutschland hat auch so eine Mördertruppe, die genau das gleich macht: Sie heisst Taskforce 47 (TF47).

Die Truppe besteht aus 120 Männern, die zum Teil aus Mitgliedern des Kommandos Spezialkräfte (KSK) und aus Aufklärern der Bundeswehr zusammengesetzt ist. Sie arbeiten mit Geheimdiensten zusammen und ihr Auftrag ist es Jagt auf die Führung des Widerstandes zu machen, die auf einer Feindesliste der ISAF stehen. Dabei werden keine Gefangenen gemacht, sondern sie werden einfach liquidiert, oder den Amerikanern übergeben, die sie dann verschwinden lassen.

Über dieses im Geheimen, völlig autonom und ohne Aufsicht operierendes Killerkommando ist wenig bekannt. Das deutsche Parlament und die Kontrollgremien der Bundeswehr wissen wenig oder gar nichts darüber. Sie unterliegen auch nicht der normalen militärischen Befehlsstruktur.

Sie haben keine Namensschilder, tragen längere Bärte und unterscheiden sich deutlich von normalen Bundeswehrsoldaten und lassen es denen auch spüren. An die Bekleidungsregeln der Bundeswehr müssen sie sich scheinbar nicht halten.

Bekannt wurde die Existenz der Truppe erst richtig Anfang September 2009, weil sie hauptsächlich an der Koordinierung der Bombardierung der beiden Tanklastwagen beteiligt war, bei dem mindestens 140 afghanische Zivilisten ermordet wurden. Daraus ergaben sich Fragen seitens des Parlaments. Der Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Thomas Kossendey (CDU) verweigerte aber den Abgeordneten die Auskunft und sagte, nur die Chefs und deren Stellvertreter im Verteidigungs- und im Auswärtigen Ausschuss dürfen darüber was wissen.

Hans-Christian Ströbele der Grünen nannte diese Geheimhaltung gegenüber den Parlamentariern verfassungswidrig und verwies auf zwei Urteile des Bundesverfassungsgerichts. Danach kann die Bundesregierung nicht einfach Auskünfte ohne solide Einzelfall-Begründung verweigern. Aber Guttenbergs geheime Greifertruppe kann weiterhin ohne Kontrolle machen was sie will.

Offensichtlich gibt es eine Verbindung zwischen der TF47 und der amerikanischen TF373 und sie bearbeiten die selbe ISAF-Fandungsliste, führen den selben Auftrag des „search and kill“ aus. Dabei werden zahllose unschuldige Zivilisten auch getötet, was dann als Kollateralschaden und „sie sind selber schuld“ abgetan wird, wie die Bombardierung der Tanklastwagen zeigt.

In Kunduz, wo die Truppe stationiert ist, haben sie einen eigenen geheimen Kommandostand, der bestens technisch ausgerüstet ist. Für ihre Aufklärungsarbeit setzt die TF47 die von Israel gelieferten Aufklärungsdrohnen „Heron“ ein. Sie sollen das Lager schützen, überwachen die Umgebung, suchen nach Widerstandskämpfern, werten Drohnenbilder aus, werben lokale Informanten an oder hören mit Dolmetschern den Funkverkehr möglicher Feinde ab.

Der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Christian Dienst, sagte, wenn man Verdächtigen nicht anders habhaft werden könne, sei im Rahmen der Verhältnismässigkeit "auch die gezielte Tötung im Einklang mit dem Völkerecht". Er ergänzt: "Und so handeln auch die Amerikaner." Was die deutsche TF47 betrifft räumte er ein, in einem Gefecht "kann es natürlich auch bei Aktionen, die das Ziel haben, einen Zugriff herbeizuführen, zu tödlichen Ereignissen kommen".

Wie schön doch Schreibtischtäter dieses Morden ohne Rechtsgrundlage umschreiben können.

Die Schattentruppe - Task Force 47 - Deutsche Spezialkräfte in Afghanistan:

Israelische Polizei zerstört Dorf der Beduinen

Am Dienstag wurde das Dorf al-Arakib in der Negev-Wüste von israelischen Polizisten gestürmt und die Häuser von rund 300 Beduinen dem Erdboden gleich gemacht. Rund 1'500 Polizisten rückten im Morgengrauen in die offiziell "nicht anerkannte" Siedlung ein und vertrieben die Menschen, bevor sie mit fünf Schaufelbaggern und Planierraupen die 30 bis 40 Häuser zerstörten. Auch hunderte Olivenbäume der Dorfbewohner sind einfach platt gemacht worden. Damit haben die Beduinen ihr Zuhause verloren und sind obdachlos.



Die Dorfbewohner und linke Aktivisten die ihnen halfen, versuchten sich gegen die massive Polizeipräsenz zu wehren. Dabei sind mehrere Menschen verletzt und einige verhaftet worden. Zeugen berichten, mit der Polizei kamen auch mehrere Busse mit rechtsradikalen Nationalisten, welche die Zerstörung beobachteten und dabei laut jubelten.

In der Negev-Wüste leben 155'000 Beduinen die israelische Staatsbürger sind. Mehr als die Hälfte in sogenannten "nicht anerkannten" Dörfern. Sie werden wie Dreck behandelt, weil sie Araber sind und dem Islam folgen. Seit 1948 hat Israel sich geweigert die Dörfer zur Kenntnis zu nehmen und deshalb wird ihnen alle lebensnotwendigen Dienste, wie Wasser, Strom, Strassen, Schulen und Abfallbeseitung verweigert. Systematisch werden ihre Siedlungen von der israelischen Regierung zerstört, um die Politik der Judaisierung durchzusetzen.

Ganz klar eine ethnische Säuberung, brutaler Rassismus und staatlicher Terror.

Genau wie mit den Indianern in Amerika, hat man die seit Jahrtausenden nomadisierenden Beduinen ihre ursprüngliche Lebensweise genommen und in ein Reservat-ähnliches Gebiet im Nordosten des Negev umgesiedelt, welches lediglich 10% der Fläche des Negev ausmacht. Mit der Ausrede des Umweltschutzes hat man ihnen das Grasen von Vieherden verboten und dadurch ihre Lebensgrundlage zerstört.

Damit hat man Platz für jüdische Siedler geschaffen, die aus dem Ausland in den letzten 20 Jahren eingewandert sind.

Ausserdem wird die Negev als Mülllager verwendet, für die Entsorgung des Abfalls aus den israelischen Grossstädten und auch für den gefährlichen Sondermüll. Aber der grösste Teil des Negev wird von den israelischen Streitkräften als Übungsgelände für die Luftwaffe und für Raketen- und anderen Waffentests benutzt.

Hier Aufnahmen der Aktion:



Durch die brutale Polizeiaktion haben 300 Beduinen, davon 200 Kinder, kein Dach über dem Kopf.



Die israelischen Behörden begründen die Zerstörung der Siedlung mit der Ausrede, die Beduinen wären nicht Eigentümer des Landes und hätten keine Baugenehmigung. Die Bewohner von al-Arakib sagen aber, sie haben Besitzurkunden aus dem Jahre 1929, als die Briten Palästina regierten, und noch weiter zurück, aus der Zeit des Osmanischen Reich, lange vor der Gründung des Staates Israel 1948, das durch die Vertreibung der Palästinenser erst entstanden ist.

Genau wie in anderen Teilen Palästinas, wird der Urbevölkerung des Negev, die seit Jahrtausenden dort lebt, durch das zionistische Regime einfach das Land geraubt und die Lebensmöglichkeit verweigert.

Wir haben hier wieder eine völlige Perversion und Doppemoral. Die israelische Regierung und auch die Weltgemeinschaft dulden und fördern die Errichtung von illegalen jüdischen Siedlungen für Neueinwanderer auf palästinensischen Gebiet, wie im Westjordanland. Aber die berechtigten Siedlungen der Palästinenser, oder in diesem Fall der Beduinen, die immer schon dort gelebt haben, werden ohne Skrupel plattgewalzt und keine westliche Regierung sagt was oder protestiert.

Und dann wundert man sich, wenn diese geschundenen und entrechteten Menschen sich wehren? Kenner der Situation sagen, die nächste Intifada wird eine der Beduinen sein.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Britischer Premierminister – Gaza ist ein Gefangenenlager

Bei seinem Staatsbesuch der Türkei hat der britische Premierminister David Cameron die Situation in Gaza mit einem Gefangenenlager verglichen. Es war nicht das erste Mal, dass er die totale Blockade des Gaza-Streifen durch Israels so beschreibt. Die Aussage erfolgte während einer Ansprache vor führenden Geschäftsleuten in Ankara.

Bereits am 28. Juni hat Cameron im Parlament gesagt: “Jeder weiss, dass wir die Probleme mit dem Friedensprozess im Nahen Osten nicht lösen können, während Gaza effektiv ein Gefängnis ist."

Jetzt gab es einen „kleinen“ Unterschied in der Wortwahl. Im Juni benutzte er das Wort „Gefängnis“ und jetzt in Ankara „Gefangenenlager“, was noch deutlicher die Situation beschreibt.

Cameron sagte, Grossbritannien opponiert weiter die Blockade von Gaza.

Die Tatsache ist, wir haben schon lange die Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens verlangt, wir haben schon lange einen richtigen humanitären Zugang unterstützt. Obwohl es einigen Fortschritt gegeben hat, sind wir immer noch in der Situation, wo es sehr schwer ist rein zu kommen, es ist sehr schwer raus zu kommen. Deshalb denke ich, ist die Beschreibung (als Gefangenenlager) berechtigt.

An der gemeinsamen Pressekonferenz kritisierte der türkische Ministerpräsident Erdogan die Vorgehensweise Israels gegen den Schiffkonvoi mit humanitärer Hilfe für Gaza, der am 31. Mai überfallen wurde, wobei 9 türkische Staatsangehörige ermordet wurden.

Was wir in internationalen Gewässern gesehen haben, kann man nur als Piraterie bezeichnen. Es gibt keine andere Beschreibung dafür. Die Piraten sind in Somalia und wir greifen zu Massnahmen. Wenn eine ähnliche Situation hier passiert ... bleiben die politischen Führer stumm, die für ein faires Leben für jedermann da sind ... sie sollten nicht stumm bleiben.

Bei seiner Ansprache kritisierte Cameron auch die Opposition von Frankreich und Deutschland gegen den EU-Beitritt der Türkei. In einer emotionalen Verteidigung der Türkei beschuldigte der Premierminister Paris und Berlin der Doppelmoral, weil sie von der Türkei verlangen, die europäischen Grenzen als NATO-Mitglied zu verteidigen, während sie die Tür zur EU zuhalten.

Wenn ich daran denke, was die Türkei für die Verteidigung Europas als NATO-Alliierter getan hat … glaube ich ist es einfach falsch zu sagen, die Türkei kann das Lager bewachen, darf aber nicht ins Lager kommen.

Cameron sagte auch, die Türkei sollte seine Verbindungen mit dem Iran dazu benutzen, um Teheran von der Aufgabe ihres nuklearen Waffenprogramms zu überzeugen.

Erdogan sagte, die Türkei wird die UNO-Sanktionen einhalten, welche das iranische Nuklear- und Raketenprogramm treffen sollen. Aber sie werden nicht die zusätzlichen Restriktionen der USA und EU gegen Banken und der Ölindustrie implementieren, denn sie wollen die Verbindungen mit Iran vertiefen.

Cameron befindet sich auf einer Staatsvisite der Türkei, die ihn dann nach Indien weiterführt.

Es ist erstaunlich, was die neue britische Koalitionsregierung bisher von sich gegeben hat:

- Am 20. Mai sagte Cameron bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags, es wird keine weitere Übertragung von Kompetenzen an die EU geben und ein Betritt zur Eurozone ist vom Tisch.

- Am 12. Juni sagte Cameron bei einem Truppenbesuch in Afghanistan, die Zwillingstürme wurden am 11. September 2001 gesprengt.

- Am 22. Juli sagte der Vizepremierminister Nick Clegg, der Irakkrieg sei illegal.

- Am 24. Juli sagte der Verteidigungsminister Liam Fox, im Irak wurde Uranmunition verwendet.

- Und jetzt die Aussage von Cameron, Gaza sei ein Gefangenenlager.

Was wir schon lange sagen, wird jetzt sozusagen offiziell bestätigt.

Wenn Verräter sich treffen

Die derzeitige Schweizer Bundespräsidentin, Doris Leuthard, traf sich mit dem nichtgewählten Ratspräsidenten der EU, ich meine, mit dem von Bilderberg ins Amt gehievten Hampelmann, Herman Van Rompuy, und sie gaben danach eine Presserklärung ab.



Verwandter Artikel: Herman Van Wer? – ach so Van Bilderberg

Deutscher Ingenieur wegen Spionage für Israel im Libanon verhaftet

Ein deutscher Ingenieur wurde am Dienstag in Talia im Libanon wegen Verdacht der Spionage für Israel vom militärischen Geheimdienst verhaftet. Diese neueste Aufdeckung ist Teil einer Aktion des Landes, die zahlreichen Kollaborateure die im Libanon für Israel tätig sind unschädlich zu machen.

Der mutmassliche Spion heisst Manfred Peter Mog 58 und war Angestellter der „Liban Lait“ Molkereifabrik in der Nähe von Baalbeck im Bekaa-Tal im Osten des Libanon und er war zuständig für die Wartung der Anlagen. Ihm wird vorgeworfen, mit hochtechnischen Funkgeräten wichtige Informationen an seine Auftraggeber übermittelt zu haben.

Libanesische Sicherheitsorgane stürmten die Büros der Firma, nach dem sie verdächtige Radiosignale aus dem Büro oder dem Haus von Mog aufgefangen hatten. Mehr wurde nicht über den Grund für seine Verhaftung erzählt, ausser darauf hingewiesen, die Enttarnung von vielen Spionen in den letzten Jahren erfolgte durch die Überwachung von Radiosignale zum Zweck der geheimen Informationsübermittlung.

Die deutsche Botschaft in Beirut hat auf Anfrage weder bestätigt noch dementiert, ob der deutsche Staatsbürger bei ihnen registriert ist und im Libanon arbeitet. Botschaftsangehörige anderer Länder bestätigen aber die Aktion.

Ein Sicherheitsbeamte der anonym bleiben will sagte, das wäre das erste Mal, dass ein Ausländer der in Libanon wohnt, der Spionage für Israel angeklagt wird.

"Es wird als sehr ungewöhnlich und sehr heikel betrachtet. Offensichtlich ist es besorgniserregend, wenn man die Beziehung mit Deutschland ansieht," sagte der Offizielle.

Deutschland ist der Hauptbeitragszahler für die Finanzierung der UNO-Truppen im Libanon und ein Unterstützer der Modernisierungs- und Reformanstrengungen der libanesischen Regierung. Es wird befürchtet, die Verhaftung könnte die Beziehungen der beiden Länder belasten.

"Wir müssen sehr vorsichtig sein wie wir vorgehen," sagte der Offizielle. "Es muss eine ernsthafte und gründliche Untersuchung stattfinden, eine die keine Fehler macht oder an die Medien was durchsickern lässt (in Bezug auf die deutsche Verbindung)."

Ein weiterer Spion konnte aus dem Libanon noch rechtzeitig nach Frankfurt flüchten. Der Verdächtige heisst Rasan al-Jud, ein ehemaliger Offizier der libanesischen Arme. Er wird beschuldigt, zusammen mit Angestellten des Mobiltelefonanbieters Alfa, Israel geholfen zu haben.

Das deutsche Aussenministerium sagt, sie haben keine Kenntnis von diesem Vorfall und von einer Einreise von al-Jud nach Deutschland.

Eine ganze Reihe von Angestellten der Alfa, einschliesslich zwei Kadermitglieder der Firma, sind in letzter Zeit wegen ihrer geheimdienstlichen Tätigkeit für Israel verhaftet worden. Alfa hat die Lizenz das Mobilfunknetz im Libanon zu betreiben. Vermutet wird, mit Hilfe der Insider konnte Israel Gespräche abhören, den Standort von Personen bestimmen und sich ins Netz hacken.

Die Namen der verhafteten Alfa-Manager lauten, Tareq Raba'a und Charbel Qazzi. Die libanesischen Behörden sagen, die Aufdeckung der beiden Agenten bedeutet ein grosser Schlag gegen die Spionagetätigkeit Israels im Lande. Mit ihrer Hilfe konnte Israel Ziele während des Kriegs gegen Libanon 2006 identifizieren.

Die Sicherheitsbehörden beschreiben Raba'a als einen Kommunikationsingenieur, der seit 1996 für Alfa arbeitet. Er wird verdächtigt, seit 2001 für den israelischen Geheimdienst tätig zu sein. Zweimal im Monat reiste er ins Ausland und kam jeweils mit 10'000 Dollar in Bar als Entlohnung für seinen Verrat zurück.

Die Verhaftungswelle begann im April 2009 und es wurden bisher über 70 Personen in Arrest genommen. Die Aktion startete, als ein libanesischer Armeegeneral und zwei Oberst als Spione aufgeflogen sind. Ein dritter Offizier konnte nach Israel flüchten.

Die Offiziere und vier andere Verdächtige werden beschuldigt, im Auftrag Israels an der Ermordung des Hisbollah-Kommandeurs Ghalib Awali im Jahre 2004 beteiligt gewesen zu sein.

In der Vergangenheit hat sich Israel wiederholt in die libanesischen Fernseh-, Radio- und Handy-Netze einklinken können und Propagandabotschaften darüber verbreitet.

So sahen die Zuschauer im Jahre 2006 mitten in der allabendlichen TV-Nachrichtensendung plötzlich eine Video-Botschaft der israelischen Regierung, in der die Zuschauer im Libanon aufgefordert wurden, nicht der Hisbollah zu glauben. Ausserdem erhielten tausende Handy-Besitzer SMS-Nachrichten und Nachrichten auf ihrer Combox, in dem ihnen eine Belohnung versprochen wurde, wenn sie Israel Informationen zuspielen.

Israel hat sich auch in Radiostationen gehackt und statt dem normalen Programm wurde die Sendung durch eine Propagandaansage unterbrochen. Solche Einbrüche in die Kommunikationssysteme können nur stattfinden, wenn Techniker als Insider den Zugang ermöglichen.

Die libanesische Regierung will eine Beschwerde über Israel wegen Spionage beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einreichen, wie der Informationsminister Tareq Mitri sagte.

Laut libanesischen Strafgesetz können verurteilte Spione zu einer lebenslangen Haft oder mit der Todesstrafe verurteilt werden, wenn durch ihren Verrat Menschen getötet wurden.

Ein Gericht hat vergangene Woche einen 58-jährigen Libanesen zum Tode verurteilt, weil er für Israel spioniert hat. Das Militärgericht fand Hassan Ahmed al-Hussein für schuldig, Israel wichtige Informationen über den Aufenthaltsort der Hisbollah-Führung weitergegeben zu haben.

Hussein wurde verurteilt, weil er den israelischen Geheimdienst kontaktierte, nach Israel ohne Erlaubnis reiste und Waffen illegal besass. Das Urteil wird vom obersten Gericht des Libanon überprüft. Das Todesurteil ist das dritte welches ein Militärgericht wegen Spionage für Israel gefällt hat.

Wegen der grossen Anzahl an Spionen die im Libanon verhaftet wurden, hat der Anführer der Hisbollah, Hassan Nasrallah, bereits im vergangene Jahr die Todesstrafe für alle verurteilten Mitglieder des Spionagerings verlangt.

Ich rufe zur Todesstrafe für alle Agenten auf, angefangen mit den schiitischen Agenten,“ sagte er bei einer TV-Ansprache. Er warnte, die Spione geben nicht nur Informationen weiter, sondern „führen Operationen aus.“ Nasrallah sagte weiter, „20 Kilo TNT wurden im Haus eines Agenten gefunden. Damit stellen sich viele Fragen.

Verwandter Artikel: Israelische Cyber-Krieger wieder am Werk

Hintergrund Info:

Liban Lait, dessen deutscher Mitarbeiter als mutmasslicher Spion verhaftet wurde, ist der grösste Milchverarbeiter im Libanon und wurde 1997 gegründet. Während des israelischen Krieg gegen Libanon 2006, wurde die Fabrik von israelischen Flugzeugen bombardiert und schwer beschädigt. Liban Lait hat den Vertrag, den Friedenstruppen der "United Nations Interim Force in Lebanon" (UNIFIL) mit Milch zu versorgen. Vorher hatte eine israelische Firma den Liefervertrag.

Interessant ist auch, die libanesische Mobilfunkfirma Alfa, wo viele Angestellte wegen Spionage für Israel verhaftet wurden, gehört zu Orascom, eine ägyptische Geschäftsgruppe, die 1972 von Onsi Sawiris gegründet wurde. Geschäftsfelder sind die Telekommunikationsbranche, das Bauwesen und das Hotelgewerbe. Das Vermögen der Familie Sawiris wird auf 20 Milliarden Dollar geschätzt.

Der Sohn von Onsi, Samih Sawiris, hat mit einem Tourismusprojekt in Andermatt in der Schweiz begonnen. Auf dem ehemaligen Militärgelände der Schweizer Armee mit einer Fläche von 1,46 Quadratkilometern beabsichtigt Sawiris für eine Milliarde Franken mit seiner Hotelgruppe Orascom einen grossen Urlaubsresort zu bauen. Das Gelände in Andermatt war ein Teil der erfolgreichen Schweizer Verteidigungsstrategie im Zweiten Weltkrieg, genannt Schweizer Reduit.

Für mich ist klar, Samih baut da ein Refugium für die Bonzen wenn es kracht.

Dienstag, 27. Juli 2010

Israelischer Militärhubschrauber in Rumänien abgestürzt

Am Montag ist in Rumänien während gemeinsamer Manöver ein israelischer Militärhubschrauber mit sechs Soldaten an Bord abgestürzt. Rätselhaft ist, die fünf Israelis und ein Rumäne die an Board waren werden heute Dienstag immer noch vermisst, sind am Unglücksort nicht gefunden worden, trotz einer intensiven Suchaktion im ganzen Gebiet.

Es handelt sich um vier israelische Piloten und zwei Mechaniker, sowie ein rumänischer Militärangehöriger. Der Helikopter des Typs CH-53 Sea Stallion knallte in den Gipfel eines Berges in den Karpaten, ca. 150 Kilometer von Bukarest entfernt, und rollte dann hunderte Meter den Hang hinunter.

Der israelische Generalmajor der Luftwaffe Ido Nehushtan und sein rumänischer Gegenpart, Generalmajor Ion-Aurel Stanciu, haben eine gemeinsame Untersuchung in die Unfallursache eingeleitet. Eine C-130 Hercules Transportmaschine der IAF wurde mit Ausrüstung und einer Suchmannschaft nach Rumänien geschickt.

Hier sieht man die C-130 vor dem Abflug nach Rumänien heute am frühen Morgen:



Der Helikopter nahm an gemeinsamen 11-tägigen Manövern zwischen Rumänien und Israel mit Namen "Blue Sky 2010" teil, wobei Langstreckenflüge in unbekannten Terrain und Rettungs- und Aufklärungsaktionen in bergigen Gebiet geübt wurden. Die beiden Länder haben 2006 ein Abkommen über eine militärische Zusammenarbeit unterzeichnet.

Die Frage stellt sich, warum müssen israelische Hubschrauberbesatzungen in den Karpaten üben? In Israel und auch in den Nachbarländern gibt es keine hohen Berge. Aber im Iran schon. Wird hier der Angriff auf den Iran vorbereitet?

Deutschland schenkt Israel kein U-Boot mehr

Laut dem amerikanischen Branchenmagazin Defense News, sind die Verhandlungen über den Verkauf eines weiteren durch Deutschland subventioniertes U-Boot an Israel gescheitert. Die Gespräche dauerten ein Jahr und Israel forderte, Deutschland müsse das sechste U-Boot wieder mit einem erheblichen Rabatt liefern. Aber wegen der schlechten Finanzlage und den notwendigen Sparmassnahmen hat Berlin klargestellt, eine nochmalige „Schenkung“ liegt nicht drin.

Deutschland hat insgesamt fünf U-Boote der Dolphin-Klasse bisher an Israel geliefert. Die letzten im September 2009. Die ersten beiden U-Boote wurden nach dem Golfkrieg 1991 an Israel komplett geschenkt. Beim dritten wurde die Hälfte subventioniert. Jedes dieser U-Boote hat 225 Millionen Euro gekostet. Die zwei letzten kosteten jeweils 500 Millionen Euro, weil eine aufwendigere Antriebs-Technologie mit Brennstoffzellen verwendet wurde. Daran zahlte Deutschland 1/3 der Kosten.

Das heisst, Deutschland haben die U-Boot-Lieferungen an Israel bisher 1 Milliarde Euro gekostet. Neben diesem enormen Geschenk, die den deutschen Steuerzahler erheblich belasten, verstossen die Lieferungen auch gegen das deutsche Kriegswaffenkontrollgesetz, welches Lieferung von Kriegswaffen in Krisengebiete untersagt.

Die U-Boote der Dolphin-Klasse sind die teuersten Waffensysteme welche das israelische Militär betreibt. Laut Geheimdienstberichten sind die israelischen U-Boote aus Deutschland für das Abschiessen von mit Atombomben bestückten Marschflugkörpern ausgerüstet.

Israel kann sich nicht weitere U-Boote ohne erheblicher Subventionierung durch Deutschland leisten, unter anderem auch, weil das Militärbudget für die Jahre 2011 und 2012 jeweils um 5 Prozent gekürzt wurde.

Neben einem sechsten U-Boot wollte Israel zwei Korvetten des Typs "MEKO", sowie Torpedos für einen Gesamtpreis von 1,2 Milliarden Euro bestellen, in der Erwartung, 1/3 würde von Deutschland bezahlt.

Hauptprofiteur so eines Auftrags wären die ThyssenKrupp Werften Blohm+Voss in Hamburg und HDW in Kiel.

Vergangene Woche hat der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu mit Merkel ein Telefongespräch geführt. Es wird vermutet, der Kauf weiterer subventionierter Schiffe war ein Thema, obwohl das von beiden Seiten dementiert wurde.

Neben Deutschland ist die USA der grösste Unterstützer Israels, mit jährlich 3 Milliarden Euro an Militärhilfe. Aber dieses Geld darf nur für amerikanische oder israelischen Waffensysteme ausgegeben werden.

Die Vereinigten Staaten wollen Israel beim Bau von zwei gehärteten Bunker für die U-Boot-Flotte im Hafen von Haifa bis 2012 helfen, was ca. 40 Millionen Euro kosten wird.

Laut israelischen Quellen sollen die gehärteten Bunker nicht nur vor Raketenangriffen schützen, sondern die Öffentlichkeit daran hindern, vom Berg Karmel aus die Wartung, die Bewaffnung und die Abfahrt der U-Boote zu beobachten.

Übrigens, Israel hat jetzt mehr U-Boote als Deutschland. Am 1. Juni wurden überraschend 6 der 10 deutschen U-Boote frühzeitig ausser Dienst gestellt. Es handelt sich um die dieselbetriebenen U-206As, was wegen der Sparmassnahmen vermutet wird. Damit ist Deutschland vom zweiten auf den sechsten Platz der Länder zurückgefallen, welche nicht atombetriebene U-Boote haben.

Verwandter Artikel: Israel hat zwei deutsche U-Boote geliefert bekommen

Sonntag, 25. Juli 2010

Wikileaks veröffentlicht geheime US-Papiere über Afghanistan via Medien

Die sogenannten „Kriegstagebücher“, bestehend aus 92'201 interne Aufzeichnungen der Handlungen des US-Militärs in Afghanistan zwischen Januar 2004 und Dezember 2009, wurden von Wikileaks an den Guardian in Grossbritannien, der New York Times in den USA und dem Spiegel in Deutschland zur Veröffentlichung übergeben. Es handelt sich dabei um Geheimdienstberichte, Pläne und Berichte über die Operationen der Koalitionspartner, Beschreibung der gegnerischen Angriffe, Aufzeichnungen der Treffen mit lokalen Politikern, wovon die meisten geheim sind.

Die US-Behörden wissen schon seit Wochen, sie haben einen katastrophalen Verlust an geheimer Information erlitten, welche die Veröffentlichung der „Pentagon Papiere“ während des Vietnam-Kriegs als Kleinigkeit im Vergleich darstellt. Washington befürchtet, sie haben möglicherweise hochbrisantes Material verloren, einschliesslich ein Archiv an Zehntausenden Depeschen, die zwischen den US-Botschaften weltweit gesendet wurden, welche Waffenlieferungen, Handelsgespräche, geheime Treffen und die unzensierten Aussagen von anderen Regierungen beinhalten.

Wikileaks-Gründer Julian Assange sagt dazu, in den letzten zwei Monaten haben sie noch einen grossen Stapel an “Material hoher Qualität” aus militärischen Quellen erhalten und das Offiziere der Kriminalabteilung des Pentagon ihn um ein Treffen auf neutralen Boden gebeten haben, um zu helfen das Leck zu schliessen. Er hat das aber verweigert.

Hier ein Interview des Guardian mit Julian Assange:



Jetzt können die drei Medienhäuser den riesigen Haufen an geheimen Material der kriegsführenden Supermacht durchforsten und hoffentlich im öffentlichen Interesse wichtige Informationen bekanntmachen.

Übrigens, ich wurde im Vorfeld informiert, dass die Mitarbeiter der Druckerei, welche am Samstag den Spiegel drucken, von Sicherheitsleuten angewiesen wurden, sie dürfen das Magazin nicht während der Arbeit lesen, weil „top brisante“ Informationen über Afghanistan drin stehen, die sie nicht vor Montag weitergeben dürfen. Jetzt wissen wir um was es sich handelt und im Schmiergel stehen wird.

Es sieht aus wie wenn Bradley Manning, ein 22-jähriger Analyst im militärischen Nachrichtendienst, die Quelle für Wikileaks war. Er soll Zugriff auf zwei geheime Computernetzwerke gehabt haben, das "Secret Internet Protocol Router Network", SIPRNET, welches diplomatische und militärische Geheimnisse der USA übermittelt und das „Joint Worldwide Intelligence Communications System“, welches zur Übermittlung von ähnlichem Material dient, das als „top secret“ eingestuft wird.

Manning schütte fehlerhafterweise in einem Chat gegenüber dem Hacker Adrian Lamo sein Herz aus, der ihn später an die US-Behörden verriet.

Manning berichtete Lamo, er hätte „unglaubliche Sachen gesehen, fürchterliche Sachen, welche in die Öffentlichkeit gehören und nicht auf einem Server gespeichert in einem dunklen Raum in Washington DC ... kriminelle politische Drecksgeschäfte ... die Nicht-PR-Version der Weltereignisse und Krisen.

Am 26. Mai wurde Bradley Manning von der Operationsbasis 25 Meilen ausserhalb von Bagdad in der er Dienst tat verhaftet und nach Kuwait in eine Militärgefängnis verfrachtet.

Nach dem bekannt wurde, Wikileaks hätte grosse Mengen an geheimen Informationen erhalten, versuchte die britische Zeitung Guardian Julian Assange zu kontaktieren. Sie trafen ihn in einem Café in Brüssel, wo er wegen einer Ansprache vor dem Europäischen Parlament aufgetaucht war.

Assange berichtete dem Guardian, Wikileaks hätte mehrere Millionen Dokumente, welche die unerzählte Geschichte der amerikanischen Regierungsaktivitäten rund um den Globus beinhalten. Sie wären dabei eine Version ins Internet zu stellen, auf die jeder unzensiert Zugriff haben sollte.

Aber er fürchte auch, dass die Bedeutung der Dokumente und einige wichtige Geschichten die darin begraben sind nicht entdeckt werden, wenn sie einfach roh im Web erscheinen. Stattdessen war er bereit einem kleinen Team an Spezialreportern des Guardian für einige Wochen vor der eigenen Veröffentlichung den Zugriff zu gewähren, um festzustellen, was sie über die Durchführung des Kriegs verraten.

Um das Risiko eines Maulkorbs durch eine einstweilige Verfügung der US-Behörden zu entgehen, wurden die Dokumente auch der New York Times und dem Spiegel zur Verfügung gestellt und dadurch in drei verschiedene Rechtssystem gebracht. Zusammen mit dem Guardian werden die Informationen in allen drei Publikationen gleichzeitig am Montag veröffentlicht.

Unter der Vereinbarung hat Assange keinen Einfluss auf die Artikel, welche die drei Medienhäuser daraus machen, er hat nur ein Mitspracherecht über den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Wikileaks stellt gleichzeitig die Dokumente online, die von Material gesäubert wurden, welches möglicherweise Menschenleben gefährden.

Der Guardian sagt übrigens, es wurde mit Assange nie über Geld gesprochen.

Wir können nur hoffen, dass die Analyse und Veröffentlichung des brisanten Materials, eine umfassende Aufklärung der üblen Machenschaften der US-Regierung ermöglichen, die dann zu umfangreichen Diskussionen, Entscheidungen und Reformen führen, welche eine bessere Welt ermöglichen.

Obwohl, dem Guardian traue ich eine korrekte Auswertung und Interpretation zu, sie haben auch über das Bilderberg-Treffen in Sitges Spanien als einziges Mainstreammedium ausführlich berichtet. Ihren Reporter Charley Skelton habe ich als guten Kollegen kennengelernt.

Der New York Times und dem Spiegel traue ich nicht über den Weg. Die beiden sind Propagandaorgane der NWO und kann man vergessen. Die werden das Ganze wie üblich völlig verdrehen und falsch interpretieren. Ihre Aufgabe ist es die kriegsführenden Regierungen zu schützen und nicht zu entblösen. Haben sie bisher immer gemacht.

Hier die wichtigsten Punkte über Afghanistan im ersten Bericht:

- Die Tötung von eigenen Soldaten durch "friendly fire"
- Die schlimme Anzahl an Toten unter der Zivilbevölkerung die vertuscht wird
- Wie NATO-Kommandeure zivile Opfer durch eigene Angriffe den Taliban zuschieben
- Wie Mordkommandos ausgesandt wurden um Taliban-Führer zu ermorden
- Die Behauptung, Iran und Pakistan würde die Taliban unterstützen, aber ohne Beweise
- Wie afghanische Soldaten und Polizisten sich gegenseitig beschiessen
- Der starke Anstieg an Bombenachlägen gegen die NATO-Truppen
- Wie der Krieg eigentlich verloren ist

Danke an den Guardian für die Initiative. Und einen ganz grossen Dank an Bradley Manning als "whistelblower", der eine langjährige Haftstrafe vor sich hat und unsere Unterstützung benötigt. Und an Julian Assange von Wikileaks. Sie sind Helden!

Verwandter Artikel: Warum der Krieg in Afghanistan illegal ist

Wikileaks: Afghan War Diary, 2004 - 2009
Guardian: Afghanistan - The War Logs

Mitglieder des mexikanischen Drogenkartell sind in Texas eingedrungen und haben Rancher überfallen

Ein Angriff ereignete sich am Freitag auf der amerikanischen Seite der Grenze zu Mexiko, in dem Mitglieder der gut ausgebildeten Killertruppe des Golfkartells "Los Zetas" in der Nähe von Laredo mindestens zwei Rinderfarmen überfallen und eingenommen haben sollen. Die Besitzer konnten unbeschadet flüchten. Es findet ein Kampf zwischen den Polizeiorganen von Laredo, der US Border Patrol (Grenzwache) und den Eindringlingen auf der amerikanischen Seite des Rio Grande statt.

Auf Anfrage bestätigen die US-Behörden nicht offiziell den Vorfall, aber anonym und unter der Hand sagen Beamte, es ist so passiert.

Quellen aus der Polizei nennen den Angriff als „Kriegsakt“ und verlangen, das US-Militär muss eingreifen. Die Medien berichten überhaupt nichts darüber und man fragt sich warum. Wahrscheinlich passt es Washington überhaupt nicht in den Kram und es ist ihnen peinlich, wenn über Mexikaner berichtet wird, die ins Land einfallen, speziell wo doch Los Zetas ihr eigenes "Kind" ist, dass sie ursprünglich gegen den Drogenhandel in die Welt setzten.

Ausserdem findet eine gerichtliche Auseinandersetzung der Obama-Regierung gegen das neue Einwanderungsgesetz der Gouverneurin von Arizona, Jan Brewer statt, welches von den "politisch korrekten" Politikern und den Medien (also den Handlangern der NWO) in den USA erbittert bekämpft wird. Ein Überfall durch mexikanische Drogenbanden auf amerikanisches Territorium würde die neuen strikten Gesetze Arizonas gegen die illegale Einwanderung nur bestätigen und Obama die Argumente dagegen nehmen. Ausserdem würde es die Meinung vieler Amerikaner bestärken, Obama tut nichts um die Grenze des Landes zu schützen.

Im März wurde der allseits bekannte Rancher, Robert Krentz, durch Schüsse ermordet, als er die Wasserversorgung auf seinem Grundstück in der Nähe der Grenze überprüfen wollte. Die US-Behörden glauben, ein Kundschafter der Drogenschmuggler war der Täter. Dies hat die Grenzbewohner völlig aufgebracht und sie verlangen Schutz aus Washington und strenge Massnahmen gegen die Flut an illegalen Einwanderern aus Mexiko.

Aber der ganze Drogenhandel wird sowieso von der CIA kontrolliert und die Regierungen von Mexiko und USA, wie auch die Wall Street Banken, sind alle darin involviert und verdienen Milliarden damit. Die Sache wird so tief wie möglich unter dem Radar gehalten.

Die überfallenen Rinderfarmen liegen 10 Meilen nordwestlich der I-35 ab der Mines Road und Minerales Annex Road in der Nähe von Santa Isabel Creek, nördlich der Stadt Laredo, Texas.

Mitglieder der US-Sicherheitsorgane in Laredo wegen ab, was sie wegen der Übernahme der Farmen tun sollen und beobachten die Lage aus der Luft. Die Bundesbehörden wurden um Hilfe gebeten. Die Medien berichten nichts über dieses Ereignis und einige Gesetzeshüter sind wütend, denn dadurch bekommen sie nicht die notwendige Unterstützung die sie benötigen, um die Grenze zu sichern. Wenn es sich um einen Terrorangriff irgendwo auf der Welt handeln würde, dann wären die Medien sofort voll davon.

Dieser aktuelle Angriff auf Rancher folgt bereits kriegsähnlichen Zuständen in Nuevo Laredo auf der mexikanischen Seite, wo die ganze Stadt eine wilde Schiesserei erlebte. Mitglieder der Los Zetas blockierten Strassenkreuzungen mit Fahrzeugen und benutzten Handgranaten gegen die mexikanischen Sicherheitskräfte, welche versuchten die Los Zetas aus ihrer Hochburg zu vertreiben. Die Bevölkerung wurde angewiesen in ihren Häusern zu bleiben, da Kugeln überall einschlugen. Dabei wurden 12 Bewohner getötet und 21 verwundet.

Es wird vermutet, die Los Zetas sind über die Grenze geflüchtet und haben deshalb die beiden Rinderfarmen auf amerikanischer Seite eingenommen.

Das US-Konsulat in Nuevo Laredo hatte wenige Stunden vor dem Feuergefecht Warnmeldung auf ihrer Webseite am 21. Juli veröffentlicht.

"Das US-Generalkonsulat hat Berichte von anhaltenden Schiessereien in der Nähe der International Bridge 2 in den Stadtgebieten Colonia Victoria und Viveros erhalten. Es gibt Berichte, das Feuergefecht bewegt sich in andere Stadtteil zu dieser Zeit und allen US-Staatsbürgern wird geraten, bis weitere Informationen erhältlich sind, Schutzräume aufzusuchen."

Am 16. Juli warnte bereits das Konsulat auf ihrer Homepage: „Wir haben glaubhafte Berichte über ausgedehnte Gewaltereignisse erhalten, die zwischen den Drogenhandelsorganisationen und der mexikanischen Armee in Nuovo Laredo stattfinden. Das Konsulat bestätigt, Handgranaten wurden bei den Angriffen eingesetzt. Mitglieder der Drogenbanden blockieren mindestens eine Hauptstrasse, Lopez de Lara, und entführen Fahrzeuge. Andere Strassen können ebenfalls von Drogenhändlern blockiert sein.

Einen Tag vor dem Überfall auf die Farmen hatte ein Polizeisprecher in Laredo noch gesagt, es bestünde keine Gefahr, die Gewalt würde auf die amerikanische Seite überschwappen. Bewohner hatten die Schüsse und Explosionen von der mexikanischen Seite der Grenze gehört und ihre Besorgnis der Polizei gemeldet.

Die Gewalt ist in letzter Zeit entlang der Grenze stark gestiegen. Im April 2010 hatten Agenten der Border Patrol in Laredo einen Drogenschmuggler am Rio Grande beim Grenzübertritt erwischt und erschossen. Ein Beamter der Border Patrol verlor bei einer Schiesserei sein Leben. Die Drogenbanden sollen ein Kopfgeld von 250'000 Dollar für die Tötung von Grenzbeamten ausgesetzt haben.

Die Los Zetas sind gut ausgebildete Killer, die von Spezialeinheiten der Vereinigten Staaten trainiert wurden, um gegen das Drogenkartell in Mexiko zu kämpfen. Danach hat sich das „Kind“ wohl gegen den „Vater“ gewendet und die Seiten gewechselt. Als der Drogenkrieg immer hitziger wurde, haben die Los Zetas mehr Geld für sich gesehen, wenn sie für das Golfkartell arbeiten und haben sich denen angeschlossen.

Bei Los Zetas handelt es sich um eine Söldnerarmee, die aus ehemaligen Mitgliedern der mexikanischen militärischen Spezialeinheiten, mexikanischen Federales (Bundespolizei), korrupten Politikern und Drogenhändlern besteht. Ihr Anführer heisst Heriberto “El Lazca” Lazcano und sie wird als die gewalttätigste paramilitärische Gruppe in Mexiko beurteilt.

Er wird geschätzt, dass alleine 17'000 mexikanische Soldaten vergangenes Jahr abtrünnig wurden, um für das Drogenkartell zu arbeiten. Ausserdem schmuggelt das Drogenkartell illegal automatische Gewehre, Granaten und andere Waffen aus Süd- und Mittelamerika nach Mexiko, um damit gegen die Regierung und Feinde zu kämpfen.

Im März haben die Los Zetas ihre Hochburg in Reynosa aufgegeben und sind nach Nuevo Laredo gezogen, unmittelbar an der Grenze zu Laredo, Texas. Sie kontrollieren den Drogenschmuggel in die USA über Texas. Dabei werden Kuriere benutzt, die mit Rucksäcke voller Drogen über das menschenleere Grenzgebiet eindringen. Es wird vermutet, die Gruppe besteht aus einer kleinen Armee mit 1'000 Mitglieder.

Zehnpunkteplan für den Infokrieger

Ja, wir sind in einem Krieg. Er läuft zwischen denen ab die uns den ganzen Tag manipulieren und belügen und denen welche die Wahrheit suchen, verbreiten und damit eine bessere Gesellschaft wollen. Hier 10 Punkte um diesen Informationskrieg zu überstehen und zu gewinnen:

1. Lasst keine negative Energie euch runterziehen

Damit haben sie uns seit Jahrhunderten fertig gemacht und heute erst recht. Durch negative Bilder und Botschaften, durch Schmutz und Perversionen haben sie viele von uns runtergezogen. Deshalb positiv bleiben, negative Gedanken vermeiden. Glaubt nicht an die Lügen mit denen sie uns den ganzen Tag füttern. Die Welt ist grundsätzlich gut und schön und es liegt nur an uns sie wieder positiv zu gestalten.

2. Denkt dran, wir sind auf der selben Seite

Ein Streit untereinander ist genau das was sie wollen und sie schüren ihn auch dauernd. Verdächtigt nicht alles und jedes als Angriff und seid nicht zu empfindlich, sondern tolerant, grosszügig und nachsichtig. Haltet zusammen, auch wenn Kollegen in Details anderer Meinung sind. Kritisiert nie einen Kollegen öffentlich, unsere Feinde warten nur darauf. Im grossen und ganzen haben wir das gleiche Ziel. Hier geht es um den Kampf David gegen Goliath, wo wir nur viele kleine sind, gegen einen allmächtigen Gegner. Aber gemeinsam sind stark und wir können ihn besiegen.

3. Es gibt Desinformanten und Provokateure unter uns

Meistens sind die welche am lautesten schreien und anstacheln, die welche am gefährlichsten sind. Distanziert euch von allen extremen Positionen. Ihre Aufgabe ist es unsere Sache zu zerstören. Oder sie sind am Anfang freundlich, versuchen unser Vertrauen zu gewinnen, bis sie uns verraten. Beurteilt Menschen nicht an dem was sie sagen, sondern nur an dem was sie tatsächlich machen. Helfen sie wirklich, halten sie ihre Versprechen, setzen sie um was sie von sich geben, oder sind sie nur Schwätzer? Reden sie vor einem so und hinter dem Rücken anders? Seid wachsam, es gibt viele deren Aufgabe es ist uns zu schaden.

4. Lasst euer Ego aussen vor

Es geht nicht um eure Person, es geht nicht um einen Persönlichkeitswettbewerb, sondern um die Sache. Keiner hat die absolute Weisheit für sich gepachtet, es gibt viele Möglichkeiten und alles ist in Fluss. Hört deshalb auch zu und bleibt immer lernbereit und flexibel. Seid freundlich gegenüber denen die nicht auf eurem Informationsstand sind und helft ihnen es zu sein. Jeder von uns hat einen etwas anderen Blickwinkel und Schwerpunkt in seiner Arbeit, aber wir steuern auf das gleiche Ziel zu. Für Rechthaberei, Egoismus und Persönlichkeitskult hat es keinen Platz.

5. Bleibt fokussiert

Verzettelt euch nicht und lasst euch nicht von kleinen Details ablenken. Setzt euch ein Ziel und plant die Etappen dort hin. Macht eine Schritt nach dem anderen, bleibt auf Kurs und ihr werdet es erreichen. Lieber weniger machen, aber dafür richtig. Wer etwas beginnt, muss es auch zu Ende führen. Wer eine Zusage macht, muss sie auch halten. Wichtig ist etwas zu tun und nicht nur darüber reden.

6. Lernt mit den Mitmenschen gut auszukommen

Dreht alles negative in etwas positives. Sucht die Gemeinsamkeiten zu eurem Gegenüber und spricht mit ihm darüber. So findet man schnell zueinander und kann gut kommunizieren. Konzentriere euch auf die Eigenschaften einer Person die euch gefallen und blendet die schlechten aus. Wenn jemand etwas richtig macht, dann lobt sie auch dafür. Kritik fällt uns immer leicht, aber Lob sehr schwer, dabei ist es einer der besten Motivatoren.

7. Du gehörst dir und denkst für dich selber

Wir sind alle kritische und selbstdenkende Menschen, deshalb haben wir uns gefunden. Wir sind frei in unseren Gedanken, äussern unsere Meinung und unterwerfen uns keiner Ideologie und keinem Dogma. Wir benötigen niemanden der uns Vorschriften macht und für uns denkt oder entscheidet. Wir sind für uns selber verantwortlich. Wir sind nur Menschen die auch Fehler machen, die wir dann auch eingestehen. Leben und leben lassen ist unser Motto. Wir verlangen von anderen nur das, was wir auch selber bereit sind zu tun.

8. Manieren und soziales Verhalten

Gute Manieren und Höflichkeit ist wichtiger denn je und ein Zeichen für eine reife Persönlichkeit. Viele von uns haben alle Manieren vergessen und fallen mit der Tür ins Haus, nehmen keine Rücksicht auf andere und benehmen sich wie Rüpel. Wer stellt sich noch vor? Wer sagt noch bitte und danke? Wer lässt noch jemand zuerst gehen und drängt sich nicht gleich? Wer hört überhaupt noch aufmerksam zu, sondern will sich nur selber reden hören? Mit Höflichkeit kann man die ganze Atmosphäre zwischen zwei Menschen sofort entspannen und angenehmer machen. In einem respektvollen Umgang miteinander kann man trotzdem unterschiedliche Meinungen haben, nur der Austausch erfolgt stressfrei und man bleibt im Gespräch. Behandelt andere wie man selbst behandelt werden will. Man weiss nie in welcher Situation eine Person gerade ist. Ein falsches Wort kann jemand brechen und ein richtiges jemand total aufbauen.

9. Denkt an unser Ziel

Warum machen wir das und warum sind wir hier? Weil wir wissen, es stimmt etwas nicht mit unserer Gesellschaft und wir wollen etwas gutes für sie tun. Wir sind eine Gemeinschaft die in Frieden und Freiheit leben will. Unsere Kinder sollen eine bessere Zukunft haben. Dazu müssen wir unsere Mitmenschen informieren und aufwecken und eine positive Änderung bewirken. Zuerst müssen wir uns aber selber ändern und von innen nach aussen positiv ausstrahlen und damit ein gutes Vorbild sein. Veränderungen können nur im Kleinen stattfinden, in unserer Umgebung, dort wo wir am meisten Einfluss haben und es uns auch am meisten tangiert. Nur, wenn das jeder machen würde, seine Umgebung positiv verändert, dann verändert sich auf das Grosse. Damit wachsen wir und werden stärker, bekämpfen und besiegen wir die NWO.

10. Es handelt sich um einen Krieg

Es ist nur ein Informationskrieg, aber trotzdem ein Krieg. Deshalb fühlen sich viele angespannt, nehmen vieles viel zu persönlich und sind schnell aufgebracht. Bleibt aber gelassen, auch wenn es schwer fällt. Habt Gottvertrauen. Tagtäglich wird auf uns geschossen und es schmerzt was wir sehen und hören. Nur, sie wissen wir sind ihnen auf den Fersen, sie wissen wir verkünden die Wahrheit und entblössen ihre Lügen, deshalb bekämpfen sie uns mit allem was sie haben. Aber wir sind hart im Nehmen und machen stetig weiter. Viele von uns waren am Anfang nach dem ersten Erwachen schockiert und desorientiert. Unser Urvertrauen war weg und wir fühlten uns verloren und dann wütend. Wir glaubten lange an eine Illusion und sind jetzt in der Realität aufgewacht. Es ist normal ein Trauma zu durchlaufen. Aber wir sind da raus gekommen und fühlen uns jetzt frei, haben unsere Aufgabe erkannt und auch wer der wirkliche Feind der Menschheit ist. Jetzt sind wir alle Infokrieger, verstehen um was es geht und werden die Wahrheit verbreiten.

Vergesst nicht, Uneinigkeit, Streit und Hass sind die Werkzeuge des „Teile und Herrsche“ welche sie immer gegen uns anwenden. Erkennt das Gift des Unfriedens und der Desinformation das sie unter uns streuen, haltet zusammen, dann werden wir die NWO besiegen.

"Wenn ich verzweifelt bin erinnere ich mich dran, dass in der Menschheitsgeschichte die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Mörder und Tyrannen und für eine gewisse Zeit schienen sie unbesiegbar. Aber am Schluss fallen sie immer. Denke daran, immer!" Mohandas Karamchand Gandhi, politischer und spiritueller Führer (1869-1948)

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