Was geschah wirklich am 11. September?

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Stuttgart 21, der Staat gegen seine Bürger!

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Nachrichten

Die Anti-Rubel-Wetter haben sich total verzockt

von Freeman am Donnerstag, 16. April 2015 , unter , | Kommentare (22)



Es war der 17. Dezember 2014, da haben die westliche Medien die Schlagzeile gebracht: "Der Rubel rollt in den Abgrund". Jede Zeitung und jeder TV-Sender erzählte den Medienkonsumenten, die russische Währung würde bald wertlos sein, Russland wäre wirtschaftlich am Ende, die unzufriedenen Menschen würden Putin stürzen, es wurde frohlockt und gleichzeitig schwarzgemalt. Ich habe danach am 26. Dezember 2014 den Artikel veröffentlicht, "Angriff auf den Rubel abgewehrt" und schrieb: "Die Meute der Journalie konnte gar nicht hetzerisch genug unisono eine Währungskrise herbeireden. Dieser irrationale Hass auf Russland und die Suche jeder Gelegenheit, um Russland-Bashing zu betreiben, kann man nur noch als pathologisch bezeichnen. Und was ist jetzt? Es gibt keinen freien Fall oder Absturz ins Bodenlose, keine Staatspleite und auch kein Kollaps der Wirtschaft." Jetzt guckt Euch die Entwicklung des Rubelkurs seitdem an. Was ich vorhergesagt habe ist eingetreten. "Die triumphale Rückkehr des Rubel". Seit Jahresanfang hat die russische Währung zum Dollar knapp 16 Prozent zugelegt, zum Euro beträgt das Plus sogar 31 Prozent. Keine andere Währung der Welt hat sich 2015 besser entwickelt. Aktuell steht der Kurs bei 53 zum Euro und 50 zum Dollar. Wo sind die ganzen Schwarzmaler und Russlandhasser jetzt?


Wenn eine Währung völlig kaputt ist, dann ist es der Euro. Das habe ich am 10. März beschrieben: "Der Euro stürzt ab und keinen stört es". Draghi seine Gelddruckerei von 60 Milliarden Euro pro Monat zerstört die Einheitswährung, aber was ist das Thema in den deutschen Medien? "Es ist ein Schock für alle Dortmund-Fans. Jürgen Klopp (47) verlässt die Borussen nach dieser Saison!" Das Opium der Massen, der Fussball, ist natürlich wichtiger.

Ich zitiere einige Kommentare zur Rubelstärke, weil sich meine Gedanken darin widerspiegeln:

- Nachdem Anfang des Jahres viel Hysterie im Westen war wegen des Rubelverfalls und man schon GANZ düstere Szenarien (z.B. bezüglich Kapitalflucht) an die Wand malte, haben die Maßnahmen der Regierung nun auch zur Stabilisierung beigetragen. Ironischerweise ist der Euro sogar stärker zum Dollar gefallen, als der Rubel. Es ist aber gut das sich die Anzeichen mehren, das allen Unkenrufen zum Trotz sich Russland gegenüber dem Westen behauptet. Gleichzeitig schwindet die Macht von IWF und Weltbank, die von den USA kontrolliert werden. Sobald der Dollar als "Reservewährung" ausgedient hat, zB Ölhandel in Yuan abgewickelt wird und sich China von seinen US Staatsanleihen trennt, dürfte es für den Dollar eng werden, mit dem die USA auch Machtpolitik betreibt.

- Die Unken der russophoben Kommentatoren lösen sich in Luft auf. Und wer richtig investiert hat, kann ein gutes Geschäft machen. Denn natürlich war abzusehen, dass der Rubel wieder teurer wird und die massive Abwertung des Rubels ein bitter böses Spiel einiger finanzkräftiger Interessenten im internationalen Spiel war (mit freundlicher Unterstützung diverser Sprachrohre). Zwar ist die russische Wirtschaft nicht das kräftigste Zugpferd, doch alle mal robust genug die derzeitigen Sanktionen abzufedern. Den Angriff auf die Währung im Dezember konnte die russ. Notenbank dank genügender Reserven parieren. Und dass der Angriff nicht von Dauer sein würde, davon konnten die Russen ausgehen, denn Europäern und Amerikaner steht das Wasser bis zum Hals. Als Draghi die Geldschleusen öffnete, war das Spiel definitiv vorbei. Denn diese Aktion bedeutet Währungskrieg mit dem Ziel der Abwertung. Die Amerikaner reagieren nervös und haben die angekündigte Zinserhöhung schon um ein Jahr verschoben.

- Der Kursanstieg des Rubels ist schon seit mehr als einer Woche zu beobachten. Die russische Wirtschaft und der Staat scheinen stärker und flexibler, als man es sich im oberschlauen Westen vorzustellen vermochte. Doch scheinbar wollten es die Propheten des russischen Niedergangs zuerst einmal einfach nicht wahrhaben. Nun, da die für den sanktionstollwütigen Westen unschöne Entwicklung doch in das Licht der Öffentlichkeit rückt, versucht man sich in Think Tanks, Ratingagenturen und eingebetteten Redaktionsstuben wohl vergeblich daran, die eigenen Fehleinschätzungen und wirtschaftspolitischen Dummheiten vergessen zu machen. Dass man den russischen Aufschwung kleinreden muss, ist als Rückzugsgeplänkel einzuordnen. Wer gibt schon eigenes Versagen gern zu. Mein Rat: Am Wochenende sollten sich die Sanktionskrieger, NATO-Erweiterer und Elite-Journalisten einfach mal zum Frustsaufen treffen. Vielleicht hilft ihnen das, ihre Niederlage zu akzeptieren.

- Machen wir uns doch nichts vor... die Bewertungen der Ratingagenturen ... die in den meisten Medien zu lesenden ganz unverblümt gegen Russland gerichteten Beitrage und anderes, waren ziemlich sicher ein Mittel zum Zweck und nicht einfach nur objektive Berichterstattung. Selbst im Fall der abstürzenden Ölpreise - für den ja durchaus sinnige Gründe angeführt wurden (Fracking etc), wird man den Verdacht nicht los, das hier eine sich bietende Gelegenheit mit viel Freude genutzt wurde. Europa schaut unangenehmen Zeiten entgegen, sollte Russland diese Krise ohne wirklich ernsthafte Blessuren überstehen, im Besitz seiner Rohstoffe bleiben und sein jetziges politisches System behalten. Denn in absehbarer Zukunft werden wir auf diese Rohstoffe angewiesen sein, in Russland aber keinen Partner mehr haben, der uns vertraut.

Ja der Westen und speziell das verräterische deutsche Bundesregime, haben viel Porzellan zerschlagen und die guten Beziehungen zu Russland zerstört. Mit der Schlechtmacherei der Olympiade, mit der NATO-Aggression und Osterweiterung, mit der MH17 Hetzjagd und falschen Unterstellungen, mit der Unterstützung eines Nazi-Regimes in der Ukraine, mit dem Rausschmiss aus den G8, und mit "Putin ist sowieso an allem schuld" usw. Die Russen vergessen nicht, wie sie ständig mit Dreck beworfen werden, wie man sie andauernd niedermacht, beleidigt, verletzt und falsch beschuldigt. "Kauft doch das teure und umweltschädliche Fracking-Gas von den Amis, wenn ihr unseres nicht wollt", würde ich den Deutschen sagen. Ausserdem, was ist denn schon Europa, wenn man China und Indien (2 Milliarden Menschen) als Neukunden hat.

Und die Spekulanten, die auf einen Totalabsturz des Rubels gewettet hatten, haben sich total verzockt. Jetzt stehen sie mit riesigen Verlusten da. Wer aber meinen Rat von damals befolgt hat, "so billig wie jetzt (Dezember 2014) sind die Aktien russischer Unternehmen schon lange nicht zu haben", der macht einen satten Kursgewinn. Ich habe in den Rubel investiert, weil ich mir die sogenannten "fundamentals" der russischen Wirtschaft und dessen Zukunft angeschaut habe. Die meisten Bodenschätze der Welt, Modernisierung der Wirtschaft, Förderung der Unabhängigkeit durch Eigenproduktion, grossen Binnenmarkt und niedrige Steuern.

Jetzt sehen aber nicht nur die Zocker und die Währungsexperten (lach) alt aus, denn keiner hat die Erholung vorhergesagt, auch die Ratingagenturen blamieren sich wieder völlig. Haben doch Standard & Poor's im Januar und Moody's im Februar Russlands Bonität auf Ramschniveau gesenkt. Wie bitte? Russland auf Ramsch? Die haben sie echt nicht mehr alle. Wie wollen sie sich da wieder rausreden, wenn sie so danebenliegen? Oder, das kommt davon, wenn man als Ratingagenturen nicht mehr an Hand von echten Fakten Länder bewertet, sondern nur noch ein politisches Kriegswerkzeug der amerikanischen Aussenpolitik ist.

Ja, der Krieg des Westens gegen Russland läuft auf allen Ebenen, aber der Angriff auf die Währung wurde erfolgreich abgewehrt.

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Hier die Aufnahme der ganzen Frage und Antwort Konferenz, die sich Präsident Putin in Moskau gestellt hat. Über 4 Stunden lang live ohne Assistenten, ohne von einem Teleprompter ablesen zu können und ohne Einflüsterer, nur aus seinem Gedächtnis heraus harte Fragen der russischen Bevölkerung zu beantworten. Welcher westlicher Politiker oder welche Politikerin hat das jemals gemacht oder würde es tun? Keiner. Aber Putin soll ein Diktator sein.

Mario Draghi mit Konfetti überschüttet

von Freeman am , unter , , | Kommentare (19)



Während einer Pressekonferenz in der EZB in Frankfurt am Mittwoch, sprang eine junge Frau auf die Bühne zu EZB-Chef Mario Draghi und rief, "End ECB Dick-Tatorship" - "Beendet die EZB-Schwanz-Diktatur", schüttete Konfetti über seinen Kopf und warf Pamphlete in den Saal, indem die EZB-Chefs daran erinnert wurden, sie sind nicht "Master of the Universe".



Nach der Protestaktion wurde die Frau von Sicherheitsleuten entfernt.


Es soll sich um ein Mitglied der FEMEN handeln.



Wer ist hier die "Pussy", die "Dragqueen" Mario oder die Aktivistin?

Nachtrag: Es handelte sich um die deutsche FEMEN-Aktivistin Josephine Witt, bürgerlicher Name: Josephine Markmann. Sie hat schon bei mehreren FEMEN-Aktionen mitgewirkt. Wie zum Beispiel gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei der Hannover Messe im April 2013. Kurz bevor die Demonstrantinnen Putin und Kanzlerin Angela Merkel erreichten, gingen Personenschützer dazwischen. Die Polizei Hannover leitete Ermittlungen ein. Putins Sprecher erklärte kurz nach der Attacke: "Niemand von russischer Seite hat Deutschland in irgendeiner Weise gebeten, die Aktivistinnen zu bestrafen."

Wie Künstler mit eigener Meinung bestraft werden

von Freeman am Dienstag, 14. April 2015 , unter , , | Kommentare (16)



Künstler, die eine eigene kritische Meinung über die Weltereignisse haben, werden zunehmend für ihre Meinungsäusserung bestraft. Wie ich im vorhergehenden Artikel aufgezeigt habe, Günter Grass für sein israelkritischem Gedicht, aber auch andere bekannte Künstler. Wie Gilad Atzmon, ein britischer Jazzmusiker, politischer Aktivist und Autor satirischer Romane israelischer Herkunft. Oder Dieudonné M’bala M’bala, ein französischer Komiker, Schauspieler und politischer Aktivist bretonisch-kamerunischer Abstammung. Oder Volker Pispers, ein deutscher politischer Kabarettist. Der neueste Fall einer Bestrafung betrifft Valentina Lisitsa, eine ukrainischstämmige Pianistin. Das Toronto Symphony Orchestra (TSO) hat ihre Konzerte für den 8. und 9. April abgesagt, bei dem sie Rachmaninoff’s Pianokonzert Nr. 2 spielen sollte, weil sie kritische Tweets und Facebook-Kommentare über die Situation in der Ukraine veröffentlicht hatte. Ihre Kritik hat die ukrainische "Diaspora" in Kanada "beleidigt", die dann Druck ausübte, was zum Auftrittsverbot führte.


Der Präsident des kanadischen Orchesters TSO, Jeff Melanson, sagte gegenüber den Medien als Begründung: "Valentina Lisitsas provokative Kommentare haben ihre Konzerte überschattet. Als einer der wichtigsten kulturellen Institutionen Kanadas, muss unsere Priorität darin liegen, eine Bühne für der Welt grössten Musikwerke zu sein und nicht für Meinungen, welche einige als tief beleidigend empfinden."

So läuft das also. Es muss nur eine Gruppe, die sich auf die Füsse getreten fühlt, genug Druck ausüben, dann werden Künstler schon mit einem Auftrittsverbot belegt. Dabei hat die Klavierspielerin noch nie die Bühne für eine Meinungsäusserung benutzt, sondern tat dies neben ihrer künstlerischen Arbeit als Privatperson. Lisitsa ist im Internet sehr bekannt und ihre Youtube-Videos ihrer Konzerte sind millionenfach angeschaut worden, manche über 9 Millionen Mal.



Als Reaktion auf die Konzertabsage hat Lisitsa auf Facebook geschrieben: "Ich benutze Twitter, damit die andere Seite der Geschichte gehört wird, die, welche man nie in den Mainstream-Medien sieht - die Zwangslage meiner Leute, die guten und die schlechten Sachen, die in der Ukraine passieren."

Sie bringt zum Ausdruck, der Geist des Maidan-Aufstandes vor einem Jahr ist untergraben worden und wird dazu benutzt, um eine Spaltung im Lande zu sähen. Sie sagt, für diese Darstellung der Situation in der Ukraine, hat sie Todesdrohungen bekommen und sie wird als "bezahlte Kreml-Hure". bezeichnet.

Auf ihrer Facebook-Seite schreibt sie, das Management des TSO hat die Entscheidung getroffen, sie nicht auftreten zu lassen, "nachdem Druck von einer kleinen aber aggressiven Lobby ausgeübt wurde, die behauptet, die ukrainische Gemeinde (in Kanada) zu repräsentieren."

Die Absage ihres Konzerts hat im Internet für Aufregung gesorgt. Einige verurteilten die Kommentare von Lisitsa in den sozialen Medien. Viele andere unterstützen die Pianistin und haben ein Bild veröffentlicht, in dem der Mund von Lisitsa zugeklebt ist, mit der Aufforderung: "Toronto Symphony, let Valentina Play!"


Der neuste Fall der Bestrafung eines Künstler zeigt einen Trend in der westlichen Welt. Sie sollen den Mund halten und nicht ihre Bekanntheit dazu benutzen, um auf Missstände hinzuweisen. Wer sich nicht daran hält, wird mit einem Auftrittsverbot belegt. So auch Gilad Atzmon, der obwohl Jude, die Politik der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern kritisiert. Seine Konzerte versucht die Israel-Lobby ständig zu verhindern.

Oder der französische Komiker Dieudonné, der wegen Verletzung des "Antiterrorsprachgesetzes" verhaftet wurde. Ein französisches Gericht hat ihn zu einer Geldstrafe von 30'000 Euro verurteilt. Was wurde ihm vorgeworfen? Laut Richter hätte der Humorist die Anschläge von Paris "relativiert" und deshalb wurde er so hoch bestraft.

Dabei wurde so ein Theater gemacht, der Anschlag auf Charlie Hebdo wäre ein Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit gewesen, die man verteidigen muss. Nur, die französische Regierung macht genau das Gegenteil, benutzt den Anschlag, um noch mehr den Menschen den Mund zu verbieten.

Auch deutsche Künstler werden diffamiert, wie in der Huffington Post, wo geschrieben stand: "Das prorussische Propaganda-Kabarett des Volker Pispers". Und "Volker Pispers ist ein ekelhafter antiwestlicher Propagandist", nur weil er die Wahrheit über die heuchlerische westliche Politik auf seine karbartistische Art dem Publikum mitteilt.

Lisitsa sagt, sie bereut nicht ihre Kritik an der ukrainischen Regierung auf Twitter (@ValLisitsa), und sie hat keine Absicht damit aufzuhören. "Ich werde als Verräterin beschimpft und das macht mich wütend." Sie sagte, ihre Kritik zielt nur auf das Regime und nicht auf die Menschen in der Ukraine.

Künstler sollen entweder gar nichts sagen, oder dem System für Propaganda dienen. Sicher dürfen sie es nicht kritisieren. So lief es auch während der Nazi-Diktatur. Schauspieler und Sänger, die sich für das Hitler-Regime hergaben, wurden von Goebbels gefördert und durften auftreten. Alle anderen verschwanden. Jetzt sind wir auch soweit, der Boykott von Künstlern aus politischen Gründen.

Die Behauptung der westlichen "Demokratien", sie würden die Meinungsfreiheit schützen, ist eine Lüge. Die Meinungsfreiheit gilt nur solange, wie man das sagt was politisch korrekt ist und die Obrigkeit gut findet. Abweichende Meinungen sind nicht erlaubt. Man muss der offiziellen "eu-konformen" und "pro-amerikanischen" Linie folgen, sonst wird man bestraft und die Karriere beendet.

Aber gerade Künstler sind Menschen mit einer kritischen Meinung über was auf der Welt passiert und haben genauso das Recht diese zu äussern, wie jeder andere auch. Das passt dem Establishment überhaupt nicht. Lisitsa darf nicht sagen, was ihrer Meinung nach falsch nach dem Putsch in der Ukraine abläuft. Deshalb die Konzertabsage. Kanada ist jetzt auch ein Land, wo Meinungsfreiheit nicht mehr gilt.

Zum Ableben von Günter Grass

von Freeman am Montag, 13. April 2015 , unter | Kommentare (15)



Der Dichter Günter Grass ist am Montagmorgen in Lübeck gestorben. Er wurde 87 Jahre alt. Jetzt wo er tot ist, würdigen die deutschen Medien ihn und sein Lebenswerk, nennen ihn den wichtigsten Autor der deutschen Nachkriegsliteratur. Aber es ist noch nicht lange her, da haben sie ihn völlig fertiggemacht und auf übelster Weise mit Dreck beworfen. 2012 haben sie ihn als Antisemiten beschimpft, nur weil er in einem Gedicht die Politik Israels kritisierte, was völlig legitim und berechtigt ist.

1999 bei der Übergabe des Literaturnobelpreises

Was gesagt werden muss
Von Günter Grass

"Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten - ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist, verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir - als Deutsche belastet genug - Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, den Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen, daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen."

Siehe dazu: "Die Wahrheit zu sagen ist antisemitisch".

Der Hammer ist ja, "Deutschland hat Israels Atomwaffen finanziert". Das sagt einer der führenden Nuklearwaffenexperten Deutschlands, Hans Rühle. Jahrzehntelang zahlte Bonn dem jüdischen Staat unter strenger Geheimhaltung Hunderte Millionen. Angeblich für Entwicklungsprojekte. In Wahrheit ging es um Atomwaffen. Davon ist Rühle überzeugt. Die ganzen Verleumder und Ehrabschneider, wie Henryk Broder, müssten sich bei Günter Grass entschuldigen.

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Passend dazu: Am vergangenen Freitag hat das Landgericht ein Zensururteil ausgesprochen. Walter Herrmann (76) darf keine Fotos von Opfern des Bombenkrieges, den Israel gegen Gaza führte, auf seiner Klagemauer in Köln zeigen. Im Sommer 2014 sind 2'200 Menschen wieder durch israelische Bomben und Granaten umgebracht worden. Als er sich weigerte die Bilder von verstümmelten Kinderleichen zu entfernen, kam die Polizei und forderte ihn auf, sechs Fotos, die nicht "jugendfrei" sind, abzuhängen. Die Beamten konfiszierten die Fotos. Zeigt Herrmann solche Fotos erneut, erwartet ihn eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro. In Deutschland darf man nicht die Wahrheit über die Gräueltaten der verbrecherischen israelischen Kriegspolitik gegen die Palästinenser zeigen. Könnte ja die deutsche Jugend aufklären, ich meine, gefährden!

Kiew blockiert 10'000 Webseiten und Zeitung

von Freeman am Freitag, 10. April 2015 , unter , | Kommentare (22)



Der "Sluschba bespeky Ukrajiny" (SBU), oder der Inlandsgeheimdienst der Ukraine, hat laut Vesti, der unabhängigen Zeitung in Kiew, 10'000 Webseiten blockiert. Die mutigen Journalisten der Zeitung berichteten am 9. April, "der Geheimdienst hat die Server beschlagnahmt" auf denen die Webseiten gehostet wurden, und ein SBU-Offizieller teilte der Zeitung mit, "wir haben die Entscheidung des Gerichts ausgeführt und Geräte konfisziert." In einem anderen Bericht vom gleichen Tag meldet Vesti, ihre Printausgabe vom Donnerstag wurde von rechtsradikalen Schlägern aus Lieferwagen und Zeitungskioske entfernt.

Bereits am 11. September 2014 beschlagnahmte der ukrainische
Inlandsgeheimdienst (SBU) Computer der Zeitung Vesti in Kiew.

"Am Donnerstag den 9. März wurden die Lieferwagen, welche die Zeitung 'Vesti' zu den Zeitungsautomaten in ganz Kiew bringen und verteilen, angegriffen. Die Angriffe fanden rund um die Metrostationen 'Held von Dnepr' und 'Vasylkivska’ statt. In beiden Fällen war der Ablauf gleich: Die Zeitungsautomaten wurden von zwei Autos blockiert, aus denen unbekannte Personen, die Abzeichen des Rechten Sektors trugen, ausstiegen und die Zeitungen illegal an sich nahmen. Bei der Metrostation ‘Vasylkivska’ wurde der Fahrer zusammengeschlagen und die Angreifer drohten damit, sein Fahrzeug anzuzünden."



Offensichtlich will das Nazi-Regime in Kiew die Meinungs- und Pressefreiheit massiv einschränken, in dem sie Webseiten und Zeitungen blockiert. Dazu werden die SBU und rechte Schergen benutzt. Kennen wir aus der Geschichte. Nach der Machtübernahme der Nazis 1933 in Deutschland hat auch die Gestapo und die SA jede Opposition und Meinungsäusserung brutal niedergeschlagen. Das gleiche passiert jetzt in der Ukraine.

Die SBU bei der Verhaftung der "Opposition"

Der Chef der SBU, Valentyn Nalyvaychenko, der jetzt die 10'000 Webseiten geschlossen hat, sagte eine Woche vorher folgendes:

"Die SBU muss nichts neues erfinden. Es ist nur notwendig, auf den Traditionen und der Vorgehensweise der OUN-UPA in den 1930 bis 1950 Jahren aufzubauen (OUN - Organisation Ukrainischer Nationalisten, UPA - Ukrainische Aufständische Armee). Sie haben gegen den Aggressor (Russland) während der temporären Okkupation des Territoriums (eine 'temporäre' Periode die 350 Jahre lang war) gekämpft, hatten eine patriotische Ausbildung und militärische Spionageabwehr, sich auf die friedliche ukrainische Bevölkerung verlassen, mit beispielloser Unterstützung."

Nalyvaychenko lügt selbstverständlich über die "temporäre Besetzung" der Ukraine durch Russland und wie "friedlich" die Herrschaft der ukrainischen und deutschen Nazis während des II. Weltkriegs von 1940 bis 1944 war. Das Ausrottungsprogramm wurde von beiden konsequent in der Ukraine durchgeführt, einschliesslich das Massaker von Babyn Jar, bei dem 1941 über 33'000 Juden ermordet wurden. Aber die Neo-Nazis von heute, welche sich auf diese Tradition berufen, werden von Merkel und Obama unterstützt.

Das folgende Video zeigt die Nazis des Rechten Sektors, wie sie auf dem Euromaidan vorgegangen sind und auf welche "Tradition" sie sich berufen. Das sind die "friedlichen Demonstranten", welche das Merkel-Regime und das Obama-Regime verteidigt und unterstützt hat:



Interessant ist, dass die Juden im aktuellen Regime, wie Jazenjuk und Poroschenko, keine Scheu haben mit den heutigen Nazis zu kooperieren. Der gemeinsame Nenner ist der Russlandhass, die Ausmerzung von allem russischen in der Ukraine, was Rassismus in kriminellster Form darstellt.

Im folgenden Video sieht man ukrainische Soldaten, die ein Dorf in Slawjansk mit Kanonen beschiessen und dazu lachend sagen, sie wollen es in ein "Krematorium" verwandeln:



Es ist durchaus möglich, dass der Gründer des Rechten Sektors, Dmitriy Yarosh, der den gewaltsamen Putsch von Februar 2014 in Kiew befehligte und auch das Massaker vom 2. Mai 2014 in Odessa zu verantworten hat, bei dem 120 Menschen bestialisch ermordet wurden, einen zweiten Umsturz bald durchführt. Er ist jetzt schon die mächtigste Person im Regime, und dann werden die Marionetten des Westens, Jazenjuk und Poroschenko, von ihm wegen "Versagen an der Ostfront" weggefegt.

Was auch noch ungeheuerlich ist, ausgerechnet für den 20. April (Hitlers Geburtstag) hat Washington angekündigt, werden US-Militärberater mit der Ausbildung von ukrainischen Soldaten beginnen. Sie sollen in ihrer Kampfmethode gegen die Separatisten in der Ostukraine gestärkt werden. An dem Training auf dem westukrainischen Stützpunkt Jaworiw sollen auch Einheiten des Nazi-Bataillons Asow teilnehmen. Siehe "derStandard.at"

Am vergangenen Donnerstag hat das ukrainische Parlament jeden der zwischen 1917 und 1991 für die "Unabhängigkeit" der Ukraine gekämpft hat als "Freiheitskämpfer" anerkannt, die einen Rentenanspruch haben. Das heisst, auch die Kämpfer der UPA und UNA, die mit den Besatzern der Wehrmacht kollaborierten und gemeinsam Juden, Polen und Russen ermordeten. Damit sind die Alt-Nazis rehabilitiert worden und ihre Verbrechen sind keine mehr. Sie sind jetzt sogar offiziell für die ukrainische Jugend "Helden" und "Vorbilder". Unglaublich!

Aber die Verwandlung der Ukraine in eine nationalsozialistische Diktatur geht weiter. Wie RT-Deutsch berichtet, hat Pororschenko am 3. April dem urkainischen Parlament einen Gesetzesentwurf vorgelegt, indem die Sondervollmachten des Kriegsrechts geregelt werden. Das Gesetz sieht unter anderem vor, die Errichtung von "Internierungslagern" für diejenigen in der Ukraine wohnhaften "Bürger", deren Länder eine "Aggression gegen die Ukraine" ankündigen oder bereits ausüben. Darüberhinaus sind Versammlungsverbote, die Beschlagnahmung von Privateigentum, Arbeitspflicht, Ausgangssperren und Reiseverbote als Zwangsmassnahmen vorgesehen.

Die Einführung von sogenannten "westlichen Werten" in der Ukraine bedeutet, die Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit durch das Regime, Nazi-Schergen die gegen Andersdenkende wüten, Rassismus gegen alles "nicht ukrainische", Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Osten, Rehabilitierung der Nazi-Kollaborateure, Geschichtsrevisionismus und Konzentrationslager für "Regimegegner". Das ist alles für den Westen völlig in Ordnung und die Verbrecher, die das durchziehen, werden von Merkel und Co. mit roten Teppich empfangen ... aber Putin soll der Aggressor und der Böse sein.


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Am vergangenen Freitag besuchte Poroschenko die Gedenkstätte für den "Unbekannten Matrosen" in Odessa. Er wurde von Einheimischen empfangen die riefen: "Der Faschismus wird nicht durchkommen" und "Mörder".

Hat Igor Kolomoiski MH17 abschiessen lassen?

von Freeman am Donnerstag, 9. April 2015 , unter , , | Kommentare (28)



Mein erster Artikel über den Absturz von MH17 beinhaltete die Frage: "Sollte Putin getroffen werden?" Denn russische Medien berichten am 18. Juli 2014, die Maschine von Präsident Putin kreuzte die Route von MH17. Er war zu diesem Zeitpunkt auf dem Rückflug von Südamerika und wie ich an Hand von Bildern aufzeigte, hat die Präsidentenmaschine die russischen Farben, weiss-blau-rot, gleich wie die von Malaysia Airlines.

Die Maschine des russischen Präsidenten

Es gibt für mich neue Erkenntnisse, die darauf hindeuten, der ukrainische Oligarch und Betreiber einer Privatarmee, Igor Kolomoiski, hat den Befehl erteilt, "Flugzeug Nummer Eins" mit Präsident Putin an Bord abzuschiessen. Kolomoiski hatte die Information bekommen, Putin würde über die Ukraine nach Rostow am Don fliegen.

Da aber Putin während des Fluges entschieden hat, statt zum ursprünglichen Zielort (hätte ihn über die Absturzstelle gebracht), nach Moskau zu fliegen, hat der von Kolomoiski beauftragte Pilot die falsche Maschine abgeschossen. Die MH17 wurde zufällig ein Opfer, weil sie richtig aussah und am "richtigen Ort" war.

Aber jetzt der Reihe nach, warum Kolomoiski dahinter stecken könnte.

Wie gesagt, in meinem ersten Artikel über MH17 stellte ich die Frage: "War er (Putin) das Ziel? Wurde das 'falsche' Flugzeug abgeschossen? Wenn der Abschuss geklappt hätte, hätten wir das "Attentat von Sarajevo" und den besten Grund für den 4. Weltkrieg!!! Der 3. läuft ja schon lange."

Am 5. Dezember 2014 veröffentlichte die britische DailyMail einen Artikel mit der Überschrift: "MH17 wurde in einem verpfuschten Versuch Putin zu ermorden abgeschossen: Pro-Kreml-Medien benennen ukrainischen Luftwaffenpiloten, der angeblich die Maschine abschoss". Der ukrainische Milliardär befahl den Abschuss, weil er glaubte, Putin würde diese Route nehmen.

Ein ehemaliges Mitglied der ukrainischen Luftwaffe, der auf einem Luftwaffenstützpunkt am Tag des Absturzes anwesend war, wurde als Zeuge befragt und machte folgende Aussage im russischen TV:

"Ungefähr eine Stunde vor der Katastrophe stiegen drei Kampfflugzeuge (von Dnipropetrowsk) auf. Einer der Flugzeuge war eine Su-25, die mit diesen (Luft-Luft-Raketen) ausgestattet war. Als der zurückkehrende Pilot aus dem Flugzeug stieg, sah er sehr verängstigt aus. Die ersten Worte des ukrainischen Piloten waren: 'Falsches Flugzeug,' und dann später am Abend: 'Das Flugzeug war am falschen Ort zur falschen Zeit.'"

Es soll sich um den Piloten Vladislav Voloshin handeln und diese Person gibt es laut RT.



Mir ist erst jetzt ein Video aufgefallen, welches schon am 22. Oktober 2014 gepostet wurde, in dem Kolomoiski in einem Video-Gespräch über die Boeing sagt: "der Abschuss war ein Unfall - wollten das eine Flugzeug abschiessen, trafen ein anderes."



Welches "eine Flugzeug" meinte er? Die Maschine mit Putin drin? Der entschieden hatte, nicht nach Rostow am Don zu fliegen, sondern nach Moskau? Statt ihn zu eliminieren, wurden alle 298 Insassen von MH17, darunter 80 Kinder und 15 Besatzungsmitglieder, ermordet.

Interessant ist, die niederländischen Behörde "Onderzoeksraad voor Veiligheid" hat die Aufklärung des Absturzes vom ukrainischen Regime übertragen bekommen. Warum eigentlich? Warum nicht den Behörden von Malaysia? Weil 192 Passagiere Niederländer waren? Oder weil man so die Untersuchung und das Resultat steuern kann?

Es sind mehr als acht Monate seit dem Absturz vergangen, aber einen abschliessenden Bericht über die Absturzursache gibt es immer noch nicht. Auch der Inhalt der beiden Blackboxen wurde bisher nicht veröffentlicht. Gibt es einen Grund für dieses Schweigen? Handelt es sich um eine Vertuschung des wahren Täters?

Wurde das Schweigen mit den 122,5 Tonnen Gold erkauft, welches die Niederlande überraschender Weise aus den USA zurück überführen konnte? Siehe meinen Artikel vom 23. November 2014 darüber.

Igor Kolomoiski gilt als einer der reichsten Menschen der Ukraine mit einem geschätzten Vermögen zwischen 3 und 6,5 Mrd. US-Dollar und wird unter den reichsten Menschen der Welt auf den 377. Platz geführt. Er besitzt drei Staatsbürgerschaften: ukrainisch, israelisch und zypriotisch. Von 2000 bis 2014 lebte er vorwiegend in der Schweiz. Er gilt als vehementer Russlandhasser.

Am 2. März 2014 wurde er vom Putsch-Regime zum Gouverneur der Oblast Dnipropetrowsk ernannt, also der Provinz, von wo aus die drei Kampfflugzeuge aufgestiegen sein sollen. Das russische Militär gab am 21. Juli 2014 bekannt, dass während des Malaysia-Airline-Absturzes ein ukrainisches Kampfflugzeug anwesend gewesen sei. Als Beleg dafür wurde eine Radaraufnahme gezeigt, auf der ein nicht gekennzeichnetes Radarecho nahe dem von MH17 auftauchte.

Die Kiew-Junta sagt, sie haben die Boeing 777 nicht abgeschossen. Die Separatisten sagen, sie waren es auch nicht, denn sie wären von der Militärtechnik her gar nicht in der Lage dazu gewesen. Wer bleibt dann übrig? Kolomoiski mit seiner von ihm bezahlten Privatarmee und hörigen ukrainischen Militärangehörigen? Für Geld machen gewisse Leute alles, auch den Befehl ausführen, ein Flugzeug abzuschiessen.

Mittlerweile ist ein internes Schreiben in den Niederlande aufgetaucht, welches bestätigt, die Separatisten hatten damals keine Boden-Luft-Raketen, um ein Flugzeug auf 10'000 Meter abzuschiessen. Bei einem Briefing des ukrainischen Aussenministers Pavlo Klimkin der westlichen Botschafter in Kiew, drei Tage vor dem Absturz, wurden diese darüber informiert. Ein vertraulicher Bericht der niederländischen Botschaftsrätin und stellvertretenden Leiterin der Botschaft in Kiew, Gerrie Willems, über das Treffen wurde nach Amsterdam geschickt und ist im Januar 2015 veröffentlicht worden.

Siehe Artikel der AD.nl vom 22. Januar 2015. Guckt euch die Animation der Flugbewegungen über das Absturzgebiet im Artikel an. In einem Foto sieht man auch die Botschafter von Deutschland, Grossbritannien und den Vereinigten Staaten, die beim Briefing anwesend waren. Es wussten also alle westlichen Regierungen darüber Bescheid, die Separatisten konnten keine Linienmaschine abschiessen.

Deshalb wurde auch der Luftraum über der Absturzstelle ab 6'000 Meter nicht gesperrt. In den sieben Tagen bis zum Unglück führten rund 900 Linienflüge über die Region Donezk; am häufigsten vertreten waren Aeroflot, Singapore Airlines, Ukraine International Airlines, Lufthansa und Malaysia Airlines. Deshalb wäre auch Putin diese Strecke nach Rostow am Don geflogen, was ja nicht weit entfernt vom Absturzort liegt.

Die Regime des Westens wissen was wirklich passiert ist. Um vom waren Täter abzulenken, lösten sie sofort nach dem Absturz mit Hilfe der Medien eine Diffamierungskampagne aus, um die Separatisten, aber dann auch Russland und Putin für den Absturz verantwortlich zu machen. Aber nach einem Monat schrillster Beschuldigungen wurde es plötzlich still und man hört nichts mehr.

Interessant ist, Poroschenko hat Igor Kolomoiski als Gouverneur von Dnipropetrowsk am 25. März entlassen. Der Grund soll der Machtkampf um eine Ölfirma sein. Dann hiess es, weil das Regime Angst hat, Kolomoiski könnte mit seiner Privatarmee, die ohne Kontrolle operiert und gegen die Separatisten kämpft, noch mehr Macht an sich reissen.

Könnte aber der wahre Grund sein, weil das Regime auf Anordnung Washingtons sich von dem Befehlsgeber für den Abschuss von MH17 distanzieren will? Sie wollen und können ihn nicht mehr decken? Irgendwann muss ja der Absturzgrund veröffentlicht werden und dann kann man den "einzelgängerisch operierenden" Schuldigen ohne sich selber zu belasten nennen.

Russland ermittelt ja schon lange gegen den Oligarchen unter anderem wegen organisierter Verbrechen, Mordes und des Einsatzes unerlaubter Waffen im Kriegsgebiet Donbass. Möglicherweise kommt der Abschuss von MH17 auch noch dazu.

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Ergänzung: Wie ein ASR-Leser mit einem Kommentar uns informierte, hat zufällig die italienische Zeitung "il Fatto Auotidiano" gestern über das Urteil des Gerichts in Palermo berichtet, wo es um Entschädigungs- zahlungen an die Angehörigen der Opfer des Absturzes der Itavia DC-9 vom 27. Juni 1980 ging. Nach 35 Jahren wird vom Gericht festgehalten, die Maschine wurde im südlichen Tyrrhenischen Meer durch eine Luft-Luft-Rakete vom Himmel geholt. Dabei starben 81 Menschen. Es war kein technisches Versagen und keine Bombe.

Im Artikel steht, trotz des Versuchs durch falsche Spuren und der Behinderung durch italienische Militärs und Geheimdienste von der wahren Ursache abzulenken, kam die Wahrheit zutage. Im Jahr 2007 hätte der italienische Präsident Francesco Cossiga gesagt, eine Rakete wäre von einem Kampfjet auf die DC-9 geschossen worden, die vom französischen Flugzeugträger Clemenceau gestartet war. Man hätte versucht, das Flugzeug, in dem der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi sass, abzuschiessen und dabei aber die Linienmaschine getroffen.

Gaddafi befand sich damals in einer Tupolew Tu-134 auf dem Weg zu einem Staatsbesuch in Polen. Die Libyer haben aber über einen Kontaktmann in Rom von den Mordplänen erfahren und die Maschine nach Malta umgeleitet. Das heisst, die NATO bzw. die französische Regierung wollte Gaddafi ermorden, hat aber 81 unschuldige Passagiere und Besatzungsmitglieder getötet. Klingt wie der Fall mit MH17. Dann sage noch einer, die sogenannten westlichen "Demokratien" würden keine Morde begehen und dann vertuschen.

Die US-Polizei ist völlig ausser Kontrolle

von Freeman am Mittwoch, 8. April 2015 , unter , | Kommentare (22)



Was ihr im folgendem Video sehen werdet, ist die Ermordung eines Menschen durch die Polizei. Wie ich hier berichtet habe, sind im Monat März sagenhafte 111 Menschen in den Vereinigten Staaten von der Polizei getötet worden. Im gerade angefangen Monat April sind es schon 21 Tote. Wie zum Beispiel Walter L. Scott (50), ein Veteran der Küstenwache und Vater von vier Kindern. Er starb am 4. April durch VIER Schüsse des Polizisten Michael T. Slager (33), der den unbewaffneten Schwarzen bei der Flucht in den Rücken schoss.


Insgesamt gab der Polizist ACHT Schüsse ab. VIER trafen den Rücken von Scott und einer sein Ohr. Slager behauptete danach, Scott hätte ihn bedroht und er hätte deshalb nur aus Notwehr gehandelt. Trotz der Einschüsse im Rücken, haben die Behörden von North Charleston dem Polizisten geglaubt und den Fall so eingestuft, wäre nicht folgendes Video eines Zeugen aufgetaucht. Die Aufnahme überführt den Polizisten der Lüge.

Scott wurde wegen einem kaputten Rücklicht vom Polizisten angehalten. Da er aber wegen rückständiger Unterhaltszahlungen gesucht wurde, stieg er aus seinem Wagen und es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung. Danach passierte was im Video gezeigt wird, Scott läuft weg und wird hinterrücks erschossen.

Das Video zeigt auch, der Polizist platzierte einen Taser neben der Leiche des Opfers, um die Notwehr zu fingieren. Ausserdem machte er und ein herbeigekommener Kollege keinen Versuch, den Erschossenen am Leben zu erhalten. Man sieht nur, wie Slagar dem Opfer Handschellen anlegt und danach den Puls von Scott am Hals prüft.

Der Polizist Slager ist jetzt des Mordes angeklagt und verhaftet worden. Aber nur weil das Video zu Tage kam. Ohne den mutigen Einsatz des Zeugen, wäre er damit davongekommen.



Gegen den Polizisten Slager gab es bereits mehrere Beschwerden wegen unberechtigter Anwendung von Gewalt, aber die Vorfälle wurden intern nicht verfolgt. Der Anteil der schwarzen Bevölkerung von North Charleston liegt bei 45 Prozent, aber nur 18 Prozent der Polizisten sind Schwarz. Immer wieder gibt es Beschuldigungen, die Polizei würde aggressiv und unfair gegenüber den Armen und Schwarzen vorgehen.

Selbstverständlich berichten "unsere" extrem pro-amerikanischen Medien kaum über solche Todesfälle und der überbordenden Polizeibrutalität. Dabei ist die Polizei in den Vereinigten Staaten völlig ausser Kontrolle! Wegen der ganzen Angriffskriege, die seit 9/11 mit Lügen begründet werden, und weil die USA im Inneren ein Polizeistaat sind, rufe ich schon seit Jahren zum totalen Boykott auf.

Poroschenko beweist wieder seine völlige Ignoranz

von Freeman am Dienstag, 7. April 2015 , unter , | Kommentare (18)



Während einer Ansprache vor Studenten der pädagogischen Universität von Tschernihiw, wollte der Besetzer des ukrainischen Präsidentenamtes seine historischen Kenntnisse demonstrieren und gleichzeitig zeigen, wie überlegen doch die Ukraine gegenüber Russland ist. "Es gibt nur wenige Universitäten in Europa, die ihre Geschichte zurück bis 1700 führen können. Als es in Tschernihiw bereits jahrhundertealte Kirchen gab, war Moskau nur ein Sumpf“, verkündete Poroschenko süffisant von seinem Podium herunter. Die Studenten klatschten lautstark nach dieser Aussage.


Mit seiner falschen historischen Behauptung hat die pro-westliche Marionette, die den ukrainischen Präsident spielt, wieder bewiesen, er ist ein völliger Ignorant und Lügner. Echt peinlich für ihn, denn Moskau wurde 1147 gegründet. Doch schon lange davor gab es an der Stelle, wo heute Moskau steht, menschliche Niederlassungen. Archäologische Ausgrabungen bezeugen, dass die ältesten von ihnen vor etwa 5000 Jahren entstanden waren.

1263 wurde das Umland zu einem Teilfürstentum im Großfürstentum Wladimir-Susdal, wenig später unter Fürst Daniel ein eigenständiges Fürstentum. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts – die Stadt zählte mittlerweile 30'000 Einwohner – erkannte der tatarische Grosskhan den Moskauer Grossfürsten als Oberhaupt von Russland an.

Der Sieg über die Tataren in der Schlacht von Kulikowo am 8. September 1380, angeführt durch den Moskauer Grossfürsten Dmitri Donskoi, festigte dadurch das politische und militärische Ansehen der Stadt erheblich und sie gewann mithin beständig an wirtschaftlicher Macht. 1480 konnte sie die Tatarenherrschaft endgültig abschütteln und wurde zur Hauptstadt des russischen Reiches.

Der seit 1462 regierende Grossfürst von Moskau Iwan III., der Grosse (1440–1505), heiratete 1472 die byzantinische Prinzessin Sofia (Zoe) Palaiologos, eine Nichte des letzten oströmischen Kaisers Konstantin XI. Palaiologos, und übernahm von dort die autokratische Staatsidee und ihre Symbole: den Doppeladler und das Hofzeremoniell. Seither gilt Moskau als „Drittes Rom“ und Hort der Orthodoxie.

Deshalb, wie kann Poroschenko einfach dahersagen, das Gebiet wo heute Moskau steht, war 1700 ein Sumpf? Wie kann er damit die Überlegenheit der Ukraine gegenüber Russland damit begründen? Tatsächlich war Moskau zu dieser Zeit eine Grossstadt. Poroschenko zeigt nur damit, er ist ein arroganter Dummschwätzer, der keine Ahnung hat und Geschichte erfindet.



Poroschenko ist ja schon dumm, aber wer ihm die Reden schreibt ist ja noch blöder und unwissender als er. Denn die Aussage ist doppelt falsch. Es sind nicht wenige europäische Universitäten, die ihr Gründungsjahr um 1700 haben, wie er behauptet, sondern die meisten sind viel älter.

Die University of Oxford in England zum Beispiel 1214, oder die Universität in Prag 1348, erste deutschsprachige Universität, oder die Universität Wien 1365, oder die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 1386, oder die Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1477.

Die älteste der Welt ist die Universität Ez-Zitouna in Tunis, die kontinuierlich bis heute lehrt, gegründet 737!

Noch schlimmer ist der zustimmende Applaus der Studenten der Pädagogik, also angehende Lehrer. Wie unwissend sind die denn? Was bringt man ihnen an Geschichte bei, bzw. was werden sie den ukrainischen Schülern an Geschichte lehren?

Die ukrainischen Nationalisten bestehen offensichtlich nur noch aus Russlandhassern und aus Geschichtsrevisionisten, denn den II. Weltkrieg stellen sie auch völlig verkehrt dar. Nach ihrer neuesten Geschichtsauslegung hat die deutsche Wehrmacht nicht die Sowjetunion überfallen, sondern der Einmarsch diente dazu, die Ukraine zu befreien. Ja, die Nazis von damals und von heute drehen alles um und sehen sich als Befreier.

Frankreich, die Beneluxländer, Dänemark, Norwegen, Polen, die baltischen Staaten, der europäische Teil der Sowjetunion, der ganze Balkan bis runter nach Griechenland, wurden alle von der Wehrmacht befreit und nicht angegriffen und besetzt. Ist doch völlig gelogen.

Das faschistische Bush-Regime hat auch behauptet, der Angriffskrieg gegen den Irak ist eine Befreiung. Befreit wurden die Iraker von einem funktionierenden Sozialstaat und sie wurden von ihrem Öl befreit. Dafür bekamen sie von den Amerikanern nur Terror, Zerstörung, Elend, Leid und Tod.

Auch die Konzentrationslager im Generalgouvernement (Polen) wurden nicht gegen Endes des Krieges von der Roten Armee befreit, sondern von ukrainischen Soldaten. Das hat doch glatt „Jaz die Raz“ Jazenjuk im Beisein von Merkel in Berlin behauptet.

"Wir können uns alle sehr gut an die sowjetische Invasion in der Ukraine und in Deutschland erinnern." Das sagte er im Januar 2015 und die Kanzelbrunzerin hat ihm nicht widersprochen. Also ist sie auch eine ganz üble Geschichtsfälscherin, welche die Nazis in Kiew unterstützt.

Abschliessend möchte ich darauf hinweisen, die ukrainische Sprache gibt es erst seit dem 18. Jahrhundert. Bis zum 14. Jahrhundert hatten alle Ostslawen eine gemeinsame Schriftsprache (Altostslawisch), in der mittleren (ca. 15. bis 18. Jahrhundert) benutzten die Vorfahren der heutigen Ukrainer und Weissrussen gemeinsam die ruthenische Sprache.

Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich eine aus der Volkssprache kommende ukrainische Schriftsprache und Literatur. Von was redet dann Poroschenko? Von wegen uralte ukrainische Kultur und Moskau wäre nach seinen Worten noch ein Sumpf gewesen.

Die Studenten werden bald nicht mehr Poroschenko beklatschen, wenn sie demnächst für den Kriegsdienst eingezogen und an die Ostfront geschickt werden, um für dieses korrupte Schwein den "Heldentod" zu sterben.

Demonstration vor US-Botschaft in Kiew

von Freeman am Montag, 6. April 2015 , unter , | Kommentare (15)



Hier haben wir ein Ereignis, welches von den Westmedien völlig verschwiegen wird und sonst auch kaum gemeldet wurde. Ungefähr 2'500 Ukrainer haben am 1. April die US-Botschaft in Kiew umstellt und eine lautstarke Demonstration abgehalten. Die Menschen protestierten gegen die Ernennung von Ausländer als Minister in die Regierung und gegen die ständige Einmischung der Amerikaner und Europäer in die Staatsverwaltung des Landes. Sie hielten Banner hoch auf denen stand: "Wir sind kein Vieh!" und machten dazu Tiergeräusche. Offensichtlich sind die deutschen Medien nicht daran interessiert, die Aktivitäten der "Opposition" in der Ukraine zu zeigen.


Dabei betonen gerade die Staatssender ARD und ZDF, Ausgewogenheit und umfassende Berichterstattung wäre ihr Prinzip. Ihre mit Zwangsbebühren hochbezahlten Reporter sitzen lieber im besten Hotel von Kiew an der Bar und schlürfen Cocktails, senden nur die Propaganda des Regimes in die Heimatredaktionen, statt mit einem Kamerateam sich um die Ecke zu begeben und eine anti-westliche Demo zu filmen. Wo kommen wir dahin, wenn ein anderes Bild der Ukraine gezeigt wird?

Der deutsche gehirngewaschene und von "Heute" und "Tagesschau" verblödete Michel soll nicht wissen, es gibt auch Menschen in der Ukraine, die mit dem pro-westlichen Regime und der Fernsteuerung durch Washington und Brüssel nicht einverstanden sind. Ja, das Publikum im Europa soll nicht mitbekommen, dass die Demonstraten nicht nur Eselsschreie von sich gaben und geblöckt haben wie Schafe, sie haben auch dazu Kohlblätter gegessen, welche die Veranstalter des Protests verteilt hatten. Sie hatten auch eine zwei Meter grosse stilisierte Karrotte dabei, mit der die Europäischen Union die Ukraine geködert hat. Am Ende der Demonstration wurde die US-Botschaft mit Kuhmist beworfen.



Die Aussage "Wir sind kein Vieh!" wurde in vier Sprachen geschrieben. In Russisch, Urkainisch, Englisch und Polnisch. Die Menschen haben auch ein grosses Transparent entfaltet, auf dem der Satz des im Inland bekannten ukrainischen Schriftstellers Panas Mirny stand: "Brüllen Ochsen wenn der Karren überladen ist?"


Der Protest richtete sich gegen die dramatische Verschlechterung der Lebensumstände seitdem pro-westlichen Regimewechsel vor einem Jahr. Die Preise für die wichtigsten Sachen sind enorm gestiegen, gleichzeitig sind die Einkommen gekürzt worden. Auch die Meinungsfreiheit wurde erheblich eingeschränkt. Darum hat man auch Tiergeräusche von sich gegeben, denn gesprochene Worte als Kritikäusserung gegenüber dem Regime sind verboten!

Als der Kuhmist auf das Gelände der US-Botschaft flog, wurden die Demonsraten von rechtsradikalen "Wächtern" der Botschaft und von der amerikanischen Marine Security Guard (MSG) mit Arrest und Übergabe an die Polizei bedroht.


Die ukrainischen Massenmedien haben auf Befehl des Ministeriums für Propaganda die Aktion verschwiegen und jegliche Information darüber blockiert. Sogar Blogger, die versuchten einen Bericht darüber zu posten, wurden sofort zensiert. Wie zum Beispiel Anatoly Sharij, dessen Youtube-Konto schon nach zwei Minuten gesperrt war, nachdem er ein Video mit Aufnahmen der Demo hochgeladen hatte.

Niemand soll wissen, gegen die US-Botschaft, als Symbol der wirklichen Macht im Lande und Sitz der Schattenregierung der Ukraine, wird der Unmut der Bevölkerung geäussert. Wir dürfen nicht vergessen, diese Demonstraten hat keiner rekrutiert, herangekarrt und mit 20 Euro pro Tag bezahlt, wie die Statisten des Euromaidan damals durch westliche NGOs und Stiftungen und durch die US-Regierung selber. Hier geht es um einen echten Protest, weil die Lebensumstände seit der "Westzuwendung" sich erheblich verschlechtert haben.

Die Politik des Westens strotzt vor Widersprüchen

von Freeman am Sonntag, 5. April 2015 , unter , , , | Kommentare (25)



Schon seit Jahren zeige ich auf, es kommt immer darauf an, wer auf der Welt etwas tut und wo es passiert. Oder, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Die Aussenpolitik der Vereinigten Staaten, und damit seiner Kolonien und Marionettenregime in Europa, ist so voller Widersprüche und Ungereimtheiten, ich staune immer wieder, mit welcher Arroganz und Frechheit diese angewendet wird. Zweierlei Mass, ist gar kein Ausdruck dafür.

Die offizielle Politik der USA, EU und NATO!

Es werden Diktaturen in einem Fall unterstützt und in einem anderen mit einem Angriffskrieg entfernt. Islamistische Terroristen werden an einem Ort bombardiert, in einem anderen mit Waffen beliefert. Volksabstimmungen werden nach Belieben als illegal bezeichnet, woanders als legal. Gewaltsame Demonstrationen sind in den Ländern, in denen man einen "Regimewechsel" durchführen will, ein Ausdruck von "Demokratie" und "Freiheitswillen". Wenn aber Menschen im Westen einen Wandel wollen und demonstrieren, dann sind das Chaoten, die mit Polizeigewalt von der Strasse gefegt werden.

Den Sturz eines demokratisch gewählten Präsidenten ist legitim, wenn der Westen es macht, genauso wie es nur der Schutz der Bevölkerung dient, wenn die NATO genau diese zu schützende Bevölkerung mit einer Bombardierung beglückt.

Was Völkerrecht ist und dessen Auslegung, und ob es verletzt wurde, bestimmt nur einer, nämlich das selbstherrliche Washington. Das gleiche trifft zu, wer ein Atomprogramm haben darf und wer nicht. Der Iran hat den Atomwaffensperrvertrag (NPT) unterzeichnet, muss sich ständigen Kontrollen der IAEO unterziehen, aber Indien, Pakistan und Israel (alle Alliierten der USA) haben den NPT als einzige Länder nicht unterzeichnet, verweigern jegliche Kontrolle durch die UNO, besitzen aber Atomwaffen!

Der neueste Fall dieser Doppelmoral, ist der Angriffskrieg des wohl übelsten und kriminellsten Regime der Welt gegen ein Nachbarland. Der Krieg den Saudi-Arabien und die "sunnitische Koalition" mit Hilfe der USA gegen Jemen führt. Obwohl Angriffskriege laut UN-Charta absolut verboten sind, ist das völlig in Ordnung und man hört keinen Pieps oder Protest aus den westlichen Hauptstädten. Denn, wenn "wir" oder einer unserer "Alliierten" einen Angriffskrieg führen, dann ist es "OK".

Wenn der jemenitische Präsident Hadi nach Saudi-Arabien flüchtet, dann ist er in den Augen Washingtons immer noch Präsident. Wenn Präsident Janukowitsch wegen einem vom Westen organisierten gewaltsamen Nazi-Putsch nach Russland flüchtet, dann ist er es nicht mehr, dann ist ein "Vakuum" in Kiew entstanden, das sofort durch eine vom US-Aussenministerium ausgewählte Puppe mit Namen Jazenjuk gefüllt wird.

Wenn die NATO und die USA Truppen und Kriegsgerät in den Osten verlegen, in den ehemaligen Sowjetrepubliken aufmarschieren lassen und Manöver direkt an der russischen Grenze abhalten, dann ist das "Friedensförderung". Wenn Russland auf seinem eigenen Staatsgebiet Manöver durchführt, dann schreit das Pentagon und das NATO-Hauptquartier in Brüssel sofort, es wäre eine Provokation und Aggression.

Die Vereinigten Staaten können auch gegen jeden der nicht ihren Befehlen folgt, Sanktionen als Strafe verhängen, was für sich schon eine völkerrechtswidrige Handlung und Kriegserklärung ist. Länder ausspionieren und abhören, sich einen Dreck um nationale Gesetze und Souveränität kümmern, sich überall in die Innenpolitik einmischen und wie der Herrscher der Welt aufspielen, ist für Washington völlig normal.

Zuerst erklärt man uns scheinheilig, die Aufstellung eines europäischen Raketenabwehrsystem in Osteuropa ist nur dafür gedacht, iranische Atomraketen abzuwehren und nicht gegen Russland gerichtet. Jetzt, wo man sich im Atomstreit mit Iran geeinigt hat und die Sanktionen aufgehoben werden, sagte die Sprecherin der NATO Oana Lungescu am Freitag, der Aufbau des Abwehrsystem wird deshalb nicht eingestellt, sondern fortgesetzt.

"Die Bedrohung der NATO-Länder, welche die Verbreitung von ballistische Raketen darstellen, steigt weiter. Das Abkommen betreffend iranischen Atomprogramm verändert diese Tatsache nicht," sagte Lungescu. Also sind die Raketen doch gegen Russland gerichtet, um einen atomaren Erstschlag durchführen zu können.

So könnte ich die Widersprüche der westlichen Aussenpolitik endlos weiterführen.

Aber hier noch ein Beispiel für unterschiedliche Vorgehensweisen: Wenn ein Flugzeug der Air Algérie über Mali am 24. Juli 2014 abstürzt, dann benötigt das französische Büro für Ermittlungen und Analysen (BEA) über acht Monate, um erste Erkenntnisse zum Unglück vorzulegen, wie jetzt am Samstag geschehen. Im Falle der Germanwings aber, verkündete die BEA schon nach zwei Tagen, wer der Schuldige für den Absturz ist, nur an Hand von Geräuschen. Und was tatsächlich mit der Malaysia Airline MH17 über der Ukraine geschehen ist, darüber hören wir von den niederländischen Untersuchungsbehörde bis heute nichts.

Wir sehen, es kommt immer darauf an, wer auf der Welt etwas tut und wo es passiert. Die Doppelmoral und Heuchelei, die der Westen ständig betreibt, ist nicht auszuhalten. Aber wir sind ja "die Guten" und dürfen alles, und die anderen sind böse und dürfen nichts. Ich frage, wie lange wollen sich die Länder, die nicht zur sogenannten "westlichen Wertegemeinschaft" gehören, welche die überwältigende Mehrheit darstellen, aber auch die Menschen im Westen, in deren Namen diese arrogante, ungerechte und verachtende Politik durchgeführt wird, das gefallen lassen?

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Im folgenden Video konfrontiert ein russischer Journalist die Sprecherin des Weissen Haus (Psaki) mit der Feststellung: "Janukowitsch hat die Ukraine verlassen und verlor dadurch seine Legitimität (in den Augen Washingtons). Hadi verliess den Jemen und bleibt aber legitimer Präsident."

Fracking in Deutschland jetzt erlaubt

von Freeman am Freitag, 3. April 2015 , unter , , , | Kommentare (30)



Während sich der Lynchmob in Deutschland austobte, drehte sich die Welt weiter und es sind viele negative, aber auch einige positive Sachen passiert. Fangen wir mit dem Positiven an. Im vom Westen angezettelten Atomstreit mit Iran wurde am Donnerstag in Lausanne eine Einigung erzielt. Iran verpflichtet sich, sein nukleares Anreicherungsprogramm einem System von Beschränkungen und Kontrolle zu unterwerfen. Im Gegenzug hebt der Westen seine Wirtschaftssanktionen auf.

Na endlich, kann ich dazu nur sagen, denn damit hört die Bestrafung des Iran und speziell der iranischen Bevölkerung durch den Westen auf, die völlig unbegründet ist. Die ständige Drohung Israels, den Iran mit Atombomben angreifen zu wollen, sollte damit auch vom Tisch sein ... vielleicht.


Eine weitere gute Nachricht: Präsident Putin will die russische Zentralbank nationalisieren, denn die arbeitet im Interesse der Banker an der Wall Street und in der City of London, und nicht im Interesse Russlands. Zur Erläuterung, die russische Verfassung wurde Anfang der 90ger Jahre von westlichen "Beratern" geschrieben und mit dem Landesverräter Jelzin in Russland eingeführt. Darin steht ausdrücklich, die russische Zentralbank darf dem russischen Staat kein Geld leihen. Wie absurd ist das denn? Hab ich selber nachgelesen und nachgeprüft. Die Bank muss aber wertlose US-Staatsanleihen kaufen, die mit den Dollars für den Öl- und Gasverkauf eingenommen werden. So gehen die aus Luft gedruckten Dollars zurück zur Fed. Die russische Zentralbank gehört und gehorcht fremden Mächten, was Putin schnellstmöglich beenden will.

Putin ist der einzige Staatsführer, der sich den Goldbestand hat zeigen lassen. 

Jetzt zum Negativen. Wie immer benutzen die Regime eine Ablenkung der Massen, um unbeliebte Gesetze und Massnahmen unbemerkt durchzubringen. Sehr gut geeignet dazu sind grosse Sportveranstaltungen, wie die Fussball-WM oder die Olympiade, wenn ein Grossteil der Bevölkerung vor der Glotze hockt und jubelt. Diesmal war die Hetzjagd auf den Co-Piloten der Germanwings die grosse Ablenkung, welche das Bundesregime in Berlin dazu benutzte, um Fracking in Deutschland zu erlauben.

Ja, während sich die ganze Aufmerksamkeit auf einen mutmasslichen Täter richtet, der posthum gelyncht wurde, ist fast unbemerkt den (amerikanischen) Energiekonzernen die Erlaubnis erteilt worden, in Deutschland giftige Chemikalien in die Erde zu pumpen, um Öl und Gas herauszuholen.

Merkel hat sich diesmal wie schon so oft als amerikanischer Agent entpuppt, denn es sind US-Konzerne, wie Halliburton, Baker Hughes und Schlumberger, welche die Patente für das Fracking besitzen und Druck ausgeübt haben, in Deutschland diese umweltschädliche Form der Energieausbeutung auch durchführen zu dürfen.

Was wir hier sehen, ist der Vorlauf zum geheimen Trans-Atlantic Trade & Investment Partnership (TTIP) Pakt mit Europa, mit dem man den amerikanischen Grosskonzernen die Möglichkeit gibt, die nationalen Umweltschutz-, Gesundheitsschutz- und Konsumentenschutzgesetze zu unterlaufen. Aber es ist auch ein Schritt, um Europa angeblich von der Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu "befreien", und stattdessen von US-Energiegiganten abhängig zu machen.

Um möglichen Protest der Umweltschützer im Keim zu ersticken, hat Merkel gesagt, soll es sich vorläufig "nur" um eine "Testgenehmigung" fürs Fracking handeln, bis man herausfindet, ob es sicher ist. Die übliche Täuschung und Verarsche, denn wir wissen, wie das am Schluss herauskommen wird. Die Vergiftung des Bodens und des Trinkwassers wird man als unter dem entsprechend erhöhten Grenzwert feststellen und das Fracking als unbedenklich erklären.

Die Menschen, die dann Gas aus ihrer Wasserleitung frei Haus bekommen und sich darüber beschweren, werden entweder als Spinner hingestellt, oder mit Schweigegeld ruhiggestellt. So passiert es in den vom Fracking betroffenen Gegenden in den Vereinigten Staaten.

Guckt euch das folgende Video an, dann seht ihr, was passiert, wenn man in einem Gebiet wohnt, wo mit Fracking die Erde und damit das Trinkwasser verseucht wird.



Solches, mit Methan und anderen Giftstoffen durchsetztes Leitungswasser, soll man trinken? Wer das genehmigt, gehört eingesperrt. Stellt euch vor, man füllt die Badewanne und stellt einige Kerzen auf, was ja Frauen gerne für die romantische Stimmung machen. Kaum lehnt man sich entspannt im warmen Bad zurück, entzündet sich das mitgelieferte Gas und das ganze Haus fliegt in die Luft!!!

Bereits im April 2014 habe ich vorhergesagt, wie man Fracking in Deutschland einführen und hoffähig machen wird. Die Mineralwasserhersteller werden sich freuen, wenn ihr Umsatz steigt, da die Menschen statt Leitungswasser den teuren Sprudel kaufen müssen. Seht ihr nicht, wo die Reise hingeht? Man muss für alles bezahlen, sogar für die Luft zum Atmen. Tut man ja bereits mit der CO2-Abgabe.

Wann merken die Deutschen endlich, dass die meisten Politiker in Berlin und speziell die Mitglieder der ReGIERung, aus Landesverrätern bestehen? Die tun doch alles gegen die Bevölkerung und gegen die deutschen Interessen.

Wenn die Amis Sanktionen gegen Russland befehlen, zum Schaden der deutschen Wirtschaft und der Arbeitsplätze, wird sofort gehorcht. Wenn die Amis wieder einen neun Krieg in Europa wollen, wird eifrig mitgehetzt und mitgeholfen, damit er stattfindet. Wenn die amerikanischen Geheimdienste, wie die CIA und NSA, in Deutschland operieren und spionieren, wird nichts dagegen getan.

Die US-Besatzungsarmee kann sowieso seit 70 Jahren auf deutschen Boden und in der Luft tun, was sie will. Es gibt in der deutschen Politik nicht den leisesten Ansatz, sich endlich vom amerikanischen Kolonialismus zu befreien und souverän zu werden.

Und wenn die US-Konzerne ihre giftige Brühe in den Boden pumpen wollen, dann wird das auch in Deutschland genehmigt. Wann schickt man den Amis die Kündigung und sagt ihnen, "haut endlich ab!"

111 Menschen im März in den USA von Polizei getötet

Und hier eine Nachricht für alle Amerika-Versteher, die alles über den Atlantik so toll finden, im angeblichen Land der Freiheit und Demokratie. Im Monat März 2015 wurden 111 Menschen von der Polizei getötet. Ja, in nur 31 Tagen, im Durchschnitt drei Menschen pro Tag!

Die Polizei hat Phillipip White in New Jersey zu Tode geprügelt, obwohl er unbewaffnet war.

Die Polizei erschoss Meagan Hockaday, eine 26-jährige Mutter von drei Kindern.

Die Polizei erschoss Nicholas Thomas, ein unbewaffneter Mann während der Arbeit bei Goodyear in Atlanta.

Die Polizei erschoss Anthoney Hill, ein unbewaffneter Kriegsveteran in Atlanta, der unter Kriegstrauma litt.

... und so könnte ich weitere 107 Fälle aufzählen.

Hier ist die gesamte List bei "killedbypolice.net" zur Einsicht.

Das folgende Foto zeigt, wie der unbewaffnete Jerame Reid bei einer Verkehrskontrolle am 30. Dezember 2014 von Polizisten in Brighton, New Jersey mit jeweils SECHS SCHÜSSEN getötet wurde:


Seit 2001, als der "Krieg gegen den Terror" durch einen False Flag begann, sind mehr Amerikaner durch die eigene Polizei getötet worden, als US-Soldaten in den Kriegen in Afghanistan und Irak, nämlich weit über 5'000. Das heisst, die Chance in Amerika als Zivilist durch eine Kugel der Polizei zu sterben ist höher, als wenn man als Soldat in den Krieg zieht. Ist doch völliger Irrsinn!

Um Euch einen Vergleich zu geben, seit dem Jahr 1900 bis heute, sind auf der gesamten britischen Insel 52 Menschen von der Polizei getötet worden. In Amerika gibt es in einem Monat doppelt so viele Opfer von Polizeigewalt, wie in Grossbritannien in 115 Jahren!!! Das ist krank, ungeheuerlich und alarmierend. Und dann sage noch einer, die Vereinigten Staaten haben sich nicht seit 9/11 in einen totalitären Polizeistaat verwandelt. Aber Merkel küsst Washington den Arsch!

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Es gab wenigstens einige Deutsche, die gegen die US-Armee protestierten, als diese ihre 1770 Kilometer lange Tour durch Osteuropa von Estland über Polen bis Tschechien beendete und zu ihrer Besatzungsbasis in Vilseck in der Oberpfalz zurückkehrte. Bei der Ankunft riefen die Demonstraten, "Army go Home".

Soll man Facebook oder die EU verlassen?

von Freeman am Mittwoch, 1. April 2015 , unter , , | Kommentare (28)



Bei einem Gerichtsverfahren vor dem EuGH, in dem es um den Schutz der Privatsphäre ging, hat der Vertreter der Europäischen Kommission vergangene Woche eingestanden, dass die Vereinbarung mit Washington mit dem Safe-Harbour-Abkommen die Privatsphäre von EU-Bürgern nicht angemessen schützt. Deshalb empfiehlt die EU-Kommission: "Wer nicht ausspioniert werden will, sollte Facebook verlassen". Siehe Bericht des Guardian. Aber was ist das geringere Übel, die EU, oder das vom Geheimdienstapparat der USA kontrollierte Facebook?


Ihr kennt meinen Standpunkt, was die Europäische Union betrifft. Es ist ein Moloch, bestehend aus Apparatschiks, der von einem nicht gewählten Politbüro diktatorisch geführt wird. Aber jetzt bin ich etwas verwirrt. Denn die EU ist einerseits die westliche Version der ehemaligen Sowjetunion, deshalb für mich die EUDSSR, und sie diktiert völlig undemokratisch mit sogenannten "Direktiven" den EU-Mitgliedsländern und damit den EU-Bürgern, was sie tun müssen. Andererseits, wenn die EU jetzt die Empfehlung ausspricht, Facebook zu verlassen, dann klingt das vernünftig.

Wer also seine Privatsphäre schätzt, soll die amerikanischen Datensammler, die für die NSA arbeiten, über Bord werfen und aus seinem Leben verbannen, sagt die EU. Interessant, denn ich habe die ASR-Leser schon 2007 davor gewarnt, Facebook wäre eine von Haus aus bösartige Datensammlungsoperation, organisiert und finanziert von den Schlapphüten in Washington. Und jetzt sagt die EU-Kommission, man soll Facebook verlassen? Das gibt mir zu denken.

Was soll man jetzt tun? Facebook verlassen, oder die EU verlassen? Oder etwa beide verlassen?

Was ist das geringere Übel? Das sind Fragen, die wir uns heute stellen müssen. Soll man aus der EUDSSR flüchten und die Freiheit ausserhalb Europas suchen, so wie es die Menschen damals hinter dem Eisernen Vorhang auch versucht haben, die neue Form der Republikflucht? Oder soll man nur sein Facebook-Konto löschen, weiter in der EU-Diktatur gefangen bleiben, wo man auch ausspioniert wird?

Tja, die simple Antwort ist, jede Regierungsform hat seine Bürger ausspioniert, seit der Geburt von ... ich meine, seit es Regierungen gibt. Nur heute überwachen sie, registrieren sie und spionieren sie jeden Tastendruck, den wir im Internet machen. Über jeden Bürger der westlichen Welt wird ein detailliertes Dossier geführt, die jede Webseite, die man besucht, jeden Suchbegriff, den man eingibt, jede Kommunikation, die man mit dem Smartphone tätigt, aufzeichnet, und mit GPS jede Bewegung und jeden Aufenthaltsort ausspäht.

Wenn man ein Sklave einer Firma ist, oder direkt für den Staat der nützliche Idiot ist, also ein sogenannter Arbeitnehmer, dann weiss die Personalabteilung so ziemlich alles über einen und speichert es in ihren Computern. Die Banken und Kreditkartenfirmen kennen jede Geldtransaktion, die Supermarktketten registrieren jeden Einkauf, die Krankenversicherungen jedes Wehwehchen, das man je gehabt hat. Man hinterlässt überall eine Datenspur, die aufgezeichnet wird.

Deshalb, vor was versucht die EU uns zu warnen? Einerseits sagen sie, schmeisst Facebook aus eurem Leben, wenn man den Schutz der Privatsphäre will, anderseits werden die EU-Bürger tagtäglich vom ganzen System ausspioniert.

Wer sich nicht mit vorhandener Verschlüsselungstechnik schützt und bewusst gewisse "Dienstleistungen" vermeidet, kann genauso gut seine Privatdaten auf einer Litfaßsäule auf der Strasse posten.

Wir stehen also vor der schweren Entscheidung, wen sollen wir verlassen? Facebook, eine Datensammelmaschine, die unsere Privatdaten meistbietend an die Konzerne verkauft und der verlängerte Arm der NSA ist, die mit dem Prism-Programm direkten Zugriff darauf hat? Oder die EU, die ebenfalls über uns alle Daten sammelt und uns komplett ausspioniert?

Tja, es kommt darauf an, wie hoch man seine Privatsphäre und damit Freiheit liebt?

Wenn man der Meinung ist, man hat nichts zu verbergen und deshalb nichts zu befürchten, den Spruch, den übrigens die Nazis nach der Machtergreifung 1933 als Begründung für die Überwachung durch die Gestapo benutzten, und nichts gegen die Datenspeicherung durch die NSA und den anderen US-Geheimdiensten hat, dann kann man die Facebook-Seite behalten und weiter mit allen Privatinformationen füllen. Wenn man lieber von der EUDSSR ausspioniert werden will, dann löscht man Facebook, und bleibt in der EU.

Übrigens, diese Entscheidung wurde mir von Facebook selber abgenommen. Die haben 2010 die "offizielle Alles Schall und Rauch"-Facebook-Seite von sich aus gelöscht. Ja, ich hatte damals über 5'000 "Freunde", aber als ich über Facebook über das Bilderberg-Treffen in der Schweiz berichtet habe, verschwand das Konto von einem Tag auf den anderen. Peng, weg war es!

C’est la vie mes amis ... so kann man auch seine Privatsphäre schützen, in dem man die Verbrechen des kriminellen Systems mit Hilfe der sozialen Medien aufdeckt. Dann wollen sie nicht, dass man ihre Gratisdienste zur Aufklärung benutzt und man wird gelöscht. Die sind übrigens nur deshalb "gratis", weil man mit seinen Privatdaten bezahlt. Mein Mail-Konto bei Microschrott wurde auch gelöscht und deshalb habe ich einen russischen Provider.

So habe ich beide "verlassen" und lebe nicht in der EUDSSR-NATO-Diktatur, sondern bin nach Osten "geflüchtet", wie Edward Snowden. Alexis Tsipras hat auch die Schautze voll von der EU und dem Euro, eine Mitgliedschaft, die den Griechen nur Elend und Armut gebracht hat, und wendet sich Russland zu. Auch Island will nicht mehr in die EU und sagt: Nein, danke! Die Regierung in Reykjavík hat ihren Antrag auf einen Beitritt zurückgezogen.

Vor wenigen Tagen hat das französische Regime beschlossen, wie bereits Italien und andere EU-Länder, auch die Bargeldzahlung einzuschränken. Zahlungen über 1000 Euro dürfen nur noch per Banküberweisung erfolgen. Die Begründung, die Charlie-Hebdo-Terroristen haben Bargeld benutzt, um den Anschlag durchzuführen, und das Bargeldverbot diene dem Kampf gegen den Terrorismus. Wie fadenscheinig ist diese Ausrede, denn sie haben auch ein Fluchtauto benutzt. Will man deshalb Autos verbieten? Nein, es ist ein weiterer Schritt in den totalen Überwachungsstaat und noch ein Grund, die EU zu verlassen.

Будущее лежит на востоке!